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Ghost zukünftig ohne Tobias Forge als Frontmann?

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Eine Band mit austauschbaren Mitgliedern. Das klingt nach Zweckmäßigkeit und Pragmatismus. Kiss hatten diese Idee schon mal diskutiert: Wenn Gene Simmons und Paul Stanley den Bass und die Gitarre nicht mehr halten können, könnten durchaus andere geschminkte Musiker ihre Positionen einnehmen und Kiss damit am Leben erhalten. Die Band stünde über allem und über den einzelnen Mitgliedern. So ähnlich verhält es sich auch bei Ghost.

Bandchef Tobias Forge nimmt derzeit als Cardinal Copia (zuvor als Papa Emeritus III.) die Führungsrolle auf und hinter der Bühne ein. Der Rest der Okkult-Rocker sind „Namenlose Ghuls“. Geht es nach den eigenen Wünschen des Ghost-Frontmanns, könnte allerdings irgendwann in der Zukunft ein Rollenwechsel stattfinden. Denn: Ursprünglich, als er die Formation gründetet, sah sich Forge nicht als Sänger, sondern als Hauptsongschreiber und Gitarrist.

Der Rost muss ab

„Offensichtlich werde ich dazu bestimmt, der Sänger-Typ zu sein. Aber wenn es nach mir ginge, und in einer alternativen Zukunft, wenn was auch immer passiert, könnte ich mir definitiv vorstellen, jemand anderen zum Singen zu holen – und ich spiele nur Gitarre. Ich liebe es, diese Songs selbst zu spielen. Aber natürlich komme mache ich es nicht sehr oft“, sagte er im Interview beim Chicagoer Radiosender „101 WKQX“ (Video siehe unten).

Und wenn man mir eine Gitarre gibt, muss ich mein Gedächtnis auffrischen. Je mehr Zeit ich darauf verwende, herumzuspringen und andere Dinge zu tun, desto weniger spiele ich Gitarre. Jedes Mal, wenn ich nach Hause komme, spiele ich etwas mehr. Und dann gehe ich auf Tour, und spiele etwas weniger. Sobald ich wieder ins Studio gehe, muss ich mich wieder in Form bringen.“

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Sollte Tobias Forge seine Idee umsetzen und fest vom Mikro an die Gitarre wechseln sowie einen anderen Sänger zu engagieren, wäre er immerhin weiter in der Band. Als Ghost-Mastermind kann er sich auch schlecht aus der Band rotieren. Außer der Familienvater wird es irgendwann müde, auf Tour zu gehen und beschließt die Geschicke der Schweden nur mehr aus dem Hintergrund sowie als Hauptsongwriter zu lenken. So wie sich Tobias Forge artikuliert, könnte auch diese Vorstellung durchaus im Bereich des Möglichen liegen.


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Ghost wollen britischen Ghost Vodka verklagen

Wer ein neues Produkt auf Markt bringt, muss heutzutage absolut sicher sein, dass es noch kein anderes Produkt mit demselben oder einen ähnlichen Namen gibt. Sonst hat man flugs eine Klage am Hals. Diese Erfahrung durften kürzlich auch die britischen Spirituosenbrenner von Ghost Vodka machen, wie sie per Facebook mitteilten (siehe unten). So haben Ghost der 2015 gegründeten Brennerei einen unangenehmen Brief zukommen lassen. Die Wodka-Hersteller photoshopten kurzerhand eine Flasche ihres Wässerchens in das Bild, auf dem Tobias Forge und Co. ihren gewonnenen Grammy von 2016 präsentieren. Dazu schrieben sie: "Kürzlich waren wir ziemlich verwirrt, als wir einen rechtlichen Schriftverkehr…
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