Heaven Shall Burn: Zur rechten Zeit

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Das komplette Interview mit Heaven Shall Burn und das exklusive Album MAXIMUM SACRIFICE mit unveröffentlichten Songs findet ihr in der METAL HAMMER-Aprilausgabe. Erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft per Mail bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Maik Weichert sieht sich nicht grundsätzlich in der Position, richtig und falsch erschöpfend definieren zu können. Grundlegende Werte seien aber keinesfalls diskutabel. „Über gewisse Sachverhalte kann man nicht zweierlei Meinung sein. Ich diskutiere doch mit niemandem über die Meinung, dass eine Frau in Afrika einen Dreck wert ist!

Dennoch gibt es Menschen, die darüber verhandeln, ob Flüchtlinge auf dem Mittelmeer weniger wert sind als andere Menschen“, echauffiert sich der Musiker. Er fährt nicht weniger nachdrücklich fort. „Wir verhandeln nicht, ob jemand ein Vollidiot ist, weil er die CDU wählt – das ist sein gutes Recht, und darüber kann man selbstverständlich zweierlei Meinung sein. Absolut grundlegende Werte sind nicht verhandelbar. Leider ist die Tendenz aktuell, dass sie diskutabel gemacht werden. Dieser Entwicklung stemmen wir uns entgegen!“

Brennende Aktualität

So weit, so nachvollziehbar. Noch spannender wird es immer dann, wenn Heaven Shall Burn auf dem neuen Album OF TRUTH AND SACRIFICE nicht nur die Perspektive unterdrückter Helden einnehmen, die einen gerechten Kampf gegen das eindeutig Böse kämpfen. In Stücken wie (unter anderem) ‘Thoughts And Prayers’, ­‘Expatriate’ oder ‘What War Means’ wird auch ganz klar Kritik an (politischen) Anführen geäußert.

Dabei schwinge ebenfalls stets die Suche nach der Wahrheit mit, bekräftigt der meinungsstarke Musiker. „Niemand wird Anführer, ohne dass er den Leuten eine Wahrheit anbietet. Zum Beispiel unser Thüringer Bernd Höcke, der den Leuten einfache Wahrheiten bietet und sich damit als Führer gerieren will. Man kann in unseren Texten deutliche Kritik an solchen Figuren lesen: Dass die Leute eben nicht so dumm sein und dem Ganzen folgen sollen!“


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Für viele Musiker träumen davon, von ihrer Kunst leben zu können. Doch jeder fängt einmal klein an. Im Podcast ‘Having Had’ sprach Lamb Of God-Gitarrist Mark Morton darüber, wann für ihn der Punkt eingetroffen ist. An das freudige Ereignis kann er sich noch genau erinnern. Vielversprechender Start „Eines der Dinge, die großartig an meiner Band Lamb Of God ist, ist die Tatsache, dass wir keine Sprosse der Leiter verpasst haben“, erklärte Morton. „Natürlich gibt es ein paar, die wir nicht erreichen werden, aber wir haben keine davon auf dem bisherigen Weg verpasst. Wir haben keine übersprungen. Und ich kann mit…
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