Vergangenen Sommer hat der Schotte James McBain alias Hellripper verkündet, einen Deal mit Century Media Records unterzeichnet zu haben. Im selben Atemzug verriet er, dass „um die Frühlingstagundnachtgleiche 2026“ ein neues Album erscheinen soll. So ist es nun auch. Eine Woche nach dem Äquinoktium, nämlich am 27. März, wird CORONACH auf die Welt losgelassen. Es ist der vierte Langspieler des Einmannprojekts. Die letzten beiden Alben THE AFFAIR OF THE POISONS (2020) und WARLOCKS GRIM & WITHERED HAGS (2023) haben überwiegend positive Kritiken eingefahren.
Viel Geschichte
In der Ankündigung erklärt McBain: „CORONACH ist eine persönliche Erkundung der schottischen Kultur – ihrer Musik, Literatur, Geschichte und Folklore. Von piktischen Mysterien über viktorianische Schauerliteratur, düstere Sagen und klassische schottische Poesie bis hin zu modernen Großstadtgeschichten erzählt das Album Geschichten aus dem Land durch die Jahrhunderte.“ Musikalisch diente ein wahres Füllhorn als Inspiration –„von Venom und Mercyful Fate über Watain und Opeth bis hin zu den Manic Street Preachers, Filmmusik und traditioneller schottischer Musik.“
Der Albumtitel bezeichnet ein traditionelles schottisch-gälisches Klagelied, das vor allem in den Highlands bei Beerdigungen gesungen wird. Laut McBain umfasst die Platte alles, wofür Hellripper stehen: „Die Mischung aus modernen und traditionellen Einflüssen, Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart, die dunkle Seite der schottischen Historie und meine persönliche Interpretation davon.“ Wie schon zuvor hat der Musiker fast alles in Eigenregie produziert, „wobei verschiedene andere Musiker einigen Stücken ihren Stempel aufdrückten.“
Die ersten beiden Songs sind bereits als Singels erschienen. Damit haben ‘Hunderprest’ und ‘Kinchyle (Goatkraft And Granite)’ eigentlich schon sicher einen Platz in der Setlist für die anstehende Europatournee. Zusammen mit Shizophrenia und Sarcator kommen Hellripper im Frühling für sieben Auftritte in die DACH-Region. James McBain bekommt auf der Bühne bestimmt wieder Unterstützung von seinen Live-Musikern Andy Milburn (Bass), Joseph Quinlan (Gitarre) und Max Southall (Schlagzeug).
„Goatkraft & Granite Europe 2026“-Tour
- 28.03. CH-Bern, Emmetal Festival (nur Hellripper)
- 07.04. Dortmund, Junkyard
- 08.04. Hamburg, Logo
- 10.04. Berlin, Lido
- 13.04. AT-Wien, Arena
- 15.04. München, Backstage
- 17.04. Mannheim, 7er Club
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