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Iron Maiden- & Tool-Musiker rocken auf Hochzeit

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Nicko McBrain stand bekanntlich seit seinem finalen Iron Maiden-Konzert am 7. Dezember 2024 in São Paulo nicht mehr mit seinen Band-Kollegen auf der Bühne. Nun gab es allerdings eine kleine Livereunion mit Gitarrist Adrian Smith — in intimem Rahmen. Denn vergangene Woche (am Freitag, den 12. September 2025) fand die Hochzeit von Smiths Tochter in der Toskana statt. Und dabei ließen es sich die beiden Heavy-Metaller nicht nehmen, gemeinsam Musik zu machen.

Musik im Blut

Viel mehr weiß man nicht über das private Fest, doch es blieb nicht nur bei den beiden Recken von Iron Maiden. Denn es befand sich ein weiterer hochkarätiger Instrumentalist unter den Hochzeitsgästen – und zwar Justin Chancellor von den Prog-Metallern Tool. Das Trio schwang sich auf, den Jeff Beck-Klassiker ‘Going Down’ darzubieten. Dabei übernahm Adrian zusätzlich noch den Gesangs-Part. Ob Smith, McBrain und Chancellor noch weitere Stücke zum Besten gaben, ist nicht bekannt.

Nicko ist zwar weiterhin festes Band-Mitglied bei Iron Maiden, zog sich jedoch Ende 2024 vom Live-Geschehen bei den Eisernen Jungfrauen zurück. Der Drummer hatte im Januar 2023 einen Schlaganfall, kämpfte sich zurück in Leben und auf die Bühne, doch befand letztlich, dass er nicht mehr für das strapaziöse Tourneeleben gemacht ist. Zum Beispiel fand er es schwierig, manche Lieder ordentlich zu spielen. An seiner statt über Simon Dawson, welcher kein Unbekannter im Universum der britischen Formation ist. Immerhin machte sich der Trommler zuvor schon einen Namen in British Lion — der zweiten Band von Iron Maiden-Bassist Steve Harris.

Im August gab Bruce Dickinson im Interview bei „Rock Of Nations With Dave Kinchen And Shane McEachern“ seine Einschätzung bezüglich Dawson zu Protokoll: „Simon hält sich an das Programm, was die Geschwindigkeit des Stückes angeht. Er ist jedes Mal absolut pingelig, wenn es um das richtige Tempo geht. Wir als Band wissen das tatsächlich wirklich zu schätzen. All die Gitarristen grinsen total — bis über beide Ohren. Steve Harris geht es genauso. Denn jedem geht es nicht so: ‚Hey, immer mit der Ruhe, langsamer bitte hier.‘ Das bringt Simon also hinein: Diese Stabilität. Und er versucht nicht, Nicko zu sein. Man kann nicht Nicko sein. Es gibt nur einen Nicko, er ist einzigartig. Deswegen haben wir uns keinen Klon ausgesucht. Und es gab viele Schlagzeuger, die das kopiert haben, was Nicko gemacht hat, aber einen von denen wollen wir nicht. Wir wollten jemanden, der ein anderes Feeling hat.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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