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Katatonia: Könige der Schwermut

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Melancholiker, Trauerklöße und sensible Seelen dürfen aufatmen:  Songwriter und Sänger Jonas Renkse schildert, woher die Motivation dafür kam und was seine Gruppe mit CITY BURIALS vermitteln möchte.

Anfang 2016 erschütterte eine Horror­nachricht alle Fans von Katatonia. Die Band sagte ihren angekündigten Headlinergig beim Dark Easter Metal Meeting ab und gab bekannt, sich auf unbestimmte Zeit in eine Pause zurückzuziehen. Und weg war sie – diese eine Band, die sensible Seelen so sehr brauchen, in der Trauernde wie heillos Verliebte ihre ganze emotionale Palette in an­mutige, anrührende Klangform gegossen wiederfinden.

Neudefinition von Katatonia

„Wir ­hatten viele Gründe dafür“, fasst Jonas Renkse zusammen, der die Gruppe Anfang der Neunziger mitbegründet hatte. „Hinter uns lagen viele Tourneen für das letzte Album und wir waren alle ermüdet davon, unterwegs zu sein. Unser Gitarrist Roger (Öjersson – Anm.d.A.) musste sich einer ernsten Rückenoperation unterziehen, die Konzerte unmöglich machte. Anders (Nyström, Gitarrist – Anm.d.A.) und ich waren mit dem neuen Bloodbath-Album beschäftigt. Darüber hinaus spürten wir, dass wir eine frische Perspektive brauchten und neu definieren mussten, was wir in der Zukunft mit Katatonia erreichen wollen.“


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Wie und warum sich Neurosis neu erfunden haben

Einige Jahre schien es, dass Neurosis mit dem unschönen Abgang von Gitarrist und Sänger Scott Kelly ihr jähes Ende als Band eingeläutet hätten. Erst kürzlich, am 20. März, veröffentlichte die Sludge-Institution ganz plötzlich – ohne Ankündigung oder Vorwarnung – mit AN UNDYING LOVE FOR A BURNING WORLD ein neues Album. Neuanfang Damit wurde offiziell auch Aaron Turner als neuer Frontmann der Band vorgestellt. Scott Kelly verkündete 2022 das Aus seiner Musikkarriere, nachdem er gestanden hatte, seine Frau und Kinder jahrelang auf mannigfaltige Art missbraucht zu haben. Danach zogen sich Neurosis als Band ebenfalls zurück. „Überwältigt und zutiefst berührt“ von der…
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