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Kiss weitere zwei Jahre auf Abschiedstour

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Die Rock-Ikonen Kiss werden bis 2021 auf den Live-Bühnen dieser Welt stehen. Das hat Bassist Gene Simmons in einem Interview mit „Larry King Now“-Moderator Dennis Miller bestätigt. Konkret zielte die Frage darauf ab, ob die aktuelle Konzertreise wirklich die Abschiedstour der Schminke-Rocker ist. Das hat Simmons ausdrücklich bejaht.

„Es ist eine lange Tour“, begann der Kiss-Musiker. „Wir haben weitere zwei Jahre da draußen vor uns. Bisher haben wir schon in 93 Städten auf der ganzen Welt gespielt. Und wir kommen zurück. Aber die Realität ist, dass ich 70 Jahre alt bin. Wenn ich 72 bin, ist es Zeit, von der Bühne zu gehen. Wir haben beide Bands miterlebt, die zu lange auf der Bühne geblieben sind. Du willst da runter kommen, bevor sie deiner müde werden. Lasse sie so zurück, dass sie mehr wollen. Bleib nicht zu lang da oben.“

Reifenwechsel

Des Weiteren sprach das Kiss-Gesicht über die erste Abschiedstournee der Band im Jahr 2000. „Was passierte, war, dass Peter Criss und Ace Frehley — die neben mir Paul Stanley und mir die Originalmitglieder sind…“, fing Simmons an, „man kann wohl sagen, dass nicht jeder dafür gemacht ist, einen Marathon zu laufen. Und nicht jeder sollte in einer Band sein, die Jahrzehnte und Jahrzehnte besteht. Jedenfalls wurde die Band extrem funktionsgestört.

Sie wurden drei Mal gefragt, ob sie aus eigenen Stücken aufhören wollen. Der Grund war das Klischee der Klischees – schlechtes Verhalten, Unprofessionalität, Drogen, Alkohol. […] Dann haben wir uns angesehen uns gesagt: ‚Wenn wir nicht ‚You wanted the best, you’ve got the best, the hottest band in the world!‘ erfüllen können, dann lasst und Schluss machen. […] Also hörten wir für eine Weile auf, bekamen jedoch laufend eine Schwemme an Geschenken und Anfragen. ‚Wieso könnt ihr es nicht tun? Wenn du einen platten Reifen hast, wechsel ihn einfach‘, sagten sie uns.“ Der Rest mit den „neuen“ Mitgliedern Drummer Eric Singer und Gitarrist Tommy Thayer ist Geschichte.


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Kiss: Stanley mochte Simmons zuerst nicht besonders

Um Jahrzehnte lang gemeinsam in einer Band Erfolge zu feiern, braucht es mitunter einen Schuss Pragmatismus. Dies gab Kiss-Frontmann Paul Stanley kürzlich in der Interview-Reihe "Live From Nerdville With Joe Bonamassa" zu Protokoll. Dabei sprach der Musiker über seine anhaltende Partnerschaft mit Bassist Gene Simmons. "Als ich Gene traf, mochte ich ihn nicht besonders", sagte der Kiss-Gitarrist. "Aber es war auch Pragmatismus dabei. Du musst priorisieren und und herausfinden, was das Wichtigste für dich ist, um dein Ziel zu erreichen. Und ich wusste, dass Gene und ich zusammen viel stärker waren als ich alleine. Ich bin mir nicht sicher, ob er…
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