Limp Bizkit erleben gerade einen ziemlich starken Aufschwung. Die Shows der Nu Metal-Giganten haben so einen Zulauf wie seit der Hochkonjunktur des Genres nicht mehr. Folgerichtig fungierten Fred Durst und Co. diesen Sommer als Headliner unter anderem beim Download Festival. Im dort durchgeführten Interview mit Gear4Music plauderte Gitarrist Wes Borland über das Zuspruch, den die Gruppe zurzeit erfährt, sowie die Pläne des Quintetts hinsichtlich neuer Musik.
Ungläubig
„Wir sind gerade so groß wie noch nie – es ist der Wahnsinn“, freut sich der Limp Bizkit-Riffschmied. „Das sage ich nicht aus Überheblichkeit. Ich sage das, weil wir es selbst kaum glauben können. Wir haben riesiges Glück. Ich weiß gar nicht genau, wie es dazu gekommen ist. Wir verstehen uns mittlerweile so gut, sind erwachsen und haben Spaß an der Sache. Und ich glaube, das überträgt sich auch auf das Publikum.“
Des Weiteren gab Wes Borland einen neuen Zwischenstand dazu ab, wie es in Sachen Songwriting gegenwärtig aussieht. „Wir planen, ins Studio zu gehen. Ich glaube, wir haben uns für August etwas Zeit reserviert, um dort zu arbeiten und Songs zu schreiben. Wir hatten bereits Songwriting-Sessions, und es gibt Passagen, die wir womöglich für einige der neuen Lieder verwenden werden. Fred [Durst] und ich haben uns gerade ein paar Riffs und Aufnahmen von einer Session aus dem letzten Jahr angehört und dachten uns: ‚Oh, daran hatte ich gar nicht mehr gedacht. Das hatte ich völlig vergessen.‘
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Wir haben also schon einiges an Material in der Hinterhand, wenn wir loslegen. Wenn wir in der Vergangenheit ein Album aufgenommen haben, lief es meistens so ab: Ich habe jede Menge Riffs geschrieben, sie mitgebracht, und darauf haben wir dann die Songs aufgebaut. Oder Fred hat zu Hause an Songideen gearbeitet, und wir haben darauf aufgebaut. Manchmal haben wir auch einfach drauflos improvisiert. Oder er sagte: ‚Schreib jetzt sofort, aus dem Stegreif, das Beste, was du je geschrieben hast.‘ Aber genau so etwas kommt durchaus vor. Ich glaube, ‘Break Stuff’ ist auf diese Weise entstanden.“
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