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Lord Of The Lost: Ein nicht normales Jahr

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Das komplette Interview mit Lord Of The Lost findet ihr in der METAL HAMMER-Januarausgabe 2024, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Grundsätzlich wirkt Harms mit dem intensiven „Year of the Lost“ mit all seinen Höhen und Tiefen zufrieden. Er weiß, dass sich seine Band am Zenit befindet und 2024 vermutlich nicht mit den Ereignissen von 2023 „mithalten“ kann. Trotz der emotionalen Achterbahnfahrt und vielen Arbeit sieht er alles Erlebte positiv und lässt das Wort „Niederlage“ im Hinblick auf den ESC nicht gelten. „Auf dem Papier haben wir verloren, doch so fühlte es sich nie an. Mit 37 Künstlern aus ganz Europa dieses Genre-freie Musikfest zu erleben, war eine geile Erfahrung!

Eine halbe Stunde lang war es scheiße, als uns die Boulevard-Presse mit besonders doofen Gesichtern abzulichten versuchte. Aber was haben wir verloren? Nichts! Wir haben all unsere Zahlen verdoppelt bis verzehnfacht, stiegen mit BLOOD & GLITTER noch mal in die Charts ein, spielten auf internationalen Festivals und lernten tolle Leute kennen. Wir würden es sofort wieder tun!“ Dies liegt auch daran, dass Lord Of The Lost kein künstliches Wegwerfprodukt, sondern eine etablierte Band sind, die danach nicht ins Nichts fiel, sondern mit Iron Maiden durch Europa reiste.

„Wir brauchen den Kontrast!“

„Steve (Harris – Anm.d.A.) meinte: Ist doch geil – es reden sowieso alle nur über den Ersten und den Letzten. Und die Szene sieht sich darin bestätigt, dass Metal nach wie vor Außenseitermusik ist. Also: alles richtig gemacht.“ Gelernt haben Lord Of The Lost, mit Extremsituationen, Anfeindungen (etwa aus der „braun-blauen Ecke“) und Pressedruck umzugehen. Statt einem wird der Lord heute zehn Mal pro Tag auf Hamburgs Straßen erkannt. Auch die Wahrnehmung habe sich verändert:

„Entweder haben die Leute, auch die Presse, extrem viel Respekt vor uns und unserer Vielseitigkeit bekommen, oder sie haben ihn komplett verloren. Dazwischen gab es nichts; das Erste überwiegt. Viele sagen: Eine Band, die zum ESC und mit Iron Maiden auf Tournee geht, gibt es nicht jedes Jahr – ihr könnt beides und seid noch immer ihr. Das ist das schönste Kompliment.“

Und wie geht es nun für die Losties weiter? Harms schielt etwas neidisch auf den Erfolg von Electric Callboy, deren Musik er oft backstage beim Schminken hört. Bis Mitte 2024 will er an einer neuen Platte schreiben, die im Herbst aufgenommen und Mitte 2025 auf den Markt gebracht werden soll. Erste Songs und ein Konzept gibt es bereits. Das Cover-Album versteht er als „Dessert“ zu BLOOD & GLITTER; das nächste Werk soll wieder düsterere Saiten aufziehen. „Wir brauchen den Kontrast! Wir hätten keinen Spaß daran, weiter in Rot und Gold Achterbahn zu fahren, sondern kehren jetzt um und fahren wieder in die andere Richtung.

Der Fahrplan steht

So arbeiten wir: Wir schließen bestimmte Sounds, Arrangement-Möglichkeiten, Instrumentarien und Themen bewusst aus. Aus den übrigbleibenden Möglichkeiten schöpfen wir Kreativität.“ Der Fahrplan steht, die Segel sind gesetzt – nach einem nicht normalen Jahr wie diesem keine Selbstverständlichkeit. Doch Harms folgt unaufhaltsam seinem Herzen: „Mein Ziel ist, immer glücklich mit dem zu sein, was ich mache. Das funktioniert am besten, wenn wir weiterhin das tun, worauf wir Bock haben – egal, was andere raten. Wenn wir immer nur das machen, was wir geil finden, müssen wir uns nie für etwas schämen.“

Was es mit den zwei Cover-Alben auf sich hat und wie Lord Of The Lost gegen die Homophobie in der Metal-Szene vorgehen, lest ihr in der METAL HAMMER-Januarausgabe 2023, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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