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Megadeth: Glaubensbekenntnis

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Das komplette Interview mit Dave Mustaine von Megadeth findet ihr in der METAL HAMMER-Februarausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Den typischen, melodischen Megadeth-Midtempo-Song ‘Hey God!’ durchzieht eine melancholische Note, die durch Mustaines Lyrics potenziert wird. Im verzweifelten, verlorenen, Sinn und Vergebung suchenden Protagonisten scheint sich viel vom Musiker und dessen persönlicher Reise zum Glauben widerzuspiegeln. Mustaine hält mit seiner Religion nicht hinter dem Berg: Seit 2004 bezeichnet er sich (aufgewachsen als Zeuge Jehovas) als wiedergeborenen Christen, distanziert sich von früheren Stücken, die sich um schwarze Magie und Hexerei drehen (‘The Conjuring’) und richtet sein Leben danach aus – in der Regel, ohne damit hausieren zu gehen, und in Songs nur implizit.

„Bei Kunst sollte man die Klappe halten.“

Neckereien und abfällige Kommentare aus der Metal-Szene gab und gibt es trotzdem; umso gewagter scheint der Schritt, sein persönliches Zwiegespräch mit Gott nun auf ein Album zu bannen. „So empfand ich das nicht“, beschwichtigt Mustaine. „Ich hatte das Gefühl, dass ich die Erlaubnis dazu hatte. Ich denke nicht, dass ich mir vorschreiben lassen muss, irgendetwas in der Metal-Musik zu tun. Es ist Kunst, und bei Kunst sollte man die Klappe halten und es geschehen lassen.

Also dachte ich mir einfach, ja, es ist okay für mich; sicher fällt es schwerer, das zu thematisieren, als über Dave Mustaine und seine Musik herzuziehen – ich spreche jetzt in der dritten Person“, zeigt er sich kämpferisch und auf Anfeindungen vorbereitet. „Diese Geschichte, die ich erzähle, ist kein Witz. Sie ist nicht erfunden. Sie dreht sich um das Leben eines Mannes“, bleibt er in der dritten Person, und geht in die Offensive, „welches er gelebt hat vor den Augen aller, die seine Kämpfe mit einer der größten Bands der Welt mitverfolgt haben, die versucht hat, ihn kleinzuhalten – doch es hat nicht funktioniert.“

Der ewige Underdog

Von Gott zu Metallica (deren Namen Mustaine während des gesamten Gesprächs nicht in den Mund nimmt); ein Gedankensprung, der Metal-Fans naheliegt, bei Dave Mustaine natürlich anders konnotiert ist: Im Glauben Stärke suchend, um als „David“ Mustaine gegen „Goliath“ Metallica bestehen zu können – das ist ein Dreh der Geschichte, der zum ewigen Underdog mit Weltkarriere passt. Und den er auf MEGADETH auf die Spitze treibt. Mit dem Bonustrack.

Eine ausführliche Wertschau der Megadeth-Alben findet ihr in METAL HAMMER 02/2026. Die Titel-Story klärt außerdem unter anderem, welche körperlichen Zipperlein den Megadeth-Chef beschäftigen und wie wichtig die anderen Band-Mitglieder beim Komponieren von MEGADETH waren. Die METAL HAMMER-Februarausgabe 2026 ist erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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Megadeth: Dirk Verbeuren arbeitet gerne mit Dave Mustaine

Megadeth-Chef Dave Mustaine wird von vielen Musikerkollegen als schwierige Persönlichkeit beschrieben. Schlagzeuger Dirk Verbeuren widerspricht dieser Ansicht vehement. Für ihn ist Mustaines direkte Art vielmehr eine einfache Möglichkeit, sich mit ihm zu arrangieren – sofern man die richtigen Konsequenzen daraus zieht. Gesucht und gefunden „Es ist wie mit allem — mit jedem, mit dem man zusammenarbeitet. Ich habe mit so vielen verschiedenen Leuten zusammengearbeitet und tue es immer noch . Muss man herausfinden, was für sie funktioniert, wie ihr Arbeitsablauf aussieht, wonach sie suchen und was sie erwarten. Und das ist am Anfang manchmal auch ein bisschen Ausprobieren“, erläutert Verbeuren…
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