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METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Metallica: Mörderischer Spaß in der Garage

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Das komplette Exklusiv-Interview mit Kirk Hammett sowie alles rund um die Entstehung von THE $5.98 E.P.: GARAGE DAYS RE-REVISITED findet ihr nur in der METAL HAMMER-Aprilausgabe.

Ein neues Band-Mitglied, viel Bier und fünf Cover-Lieder – Gitarrist KIRK HAMMETT spricht im METAL HAMMER-Interview mit voller Begeisterung über 1987 und die launigen Aufnahmen zu THE $5.98 E.P.: GARAGE DAYS RE-REVISITED.

Welchen Eindruck hattest du von Jason Newsted in den ersten gemeinsamen ­Monaten auf Tour gewonnen?

Jason besaß einen komplett anderen Background als wir. Er ist in Michigan, im Mittleren Westen, aufgewachsen. Sein moralischer Kompass zeigte eindeutig in eine andere Richtung. (lacht) James, Lars und ich sind ziemlich offene Persönlichkeiten, doch Jason schüttelte bei unseren Gesprächen oftmals nur den Kopf und verzog sich. Da merkte man deutlich, dass er eine andere Erziehung genossen hatte.

Phonogram, euer neues Label in Europa, wollte zunächst eine EP mit neuen Stücken veröffentlichen. Was hieltst du damals von dieser Idee?

Überhaupt nichts. Es gab schließlich überhaupt kein Material, auf das wir hätten zurückgreifen können. Aber das ist typisch für Plattenfirmen, sie wollen ständig neue Lieder auf den Markt werfen. Das war vor 30 Jahren so, und wird auch in 30 Jahren noch so sein. Bei den ersten gemeinsamen Sessions komponierten James und Jason den etwas langsameren Mittelteil von ‘Blackened’. Dieses Lied ist das beste, was Jason jemals für Metallica geschrieben hat.

„Ich bin Musiker, kein Handwerker“ (Kirk Hammett)

Im Booklet wird erwähnt, dass alle beim Umbau von Lars’ Garage mitgearbeitet haben, nur du nicht. Hast du dafür eine gute Ausrede?

Die Idee war, diese Garage in einen Proberaum umzufunktionieren. Als ich dazustieß, waren aber schon 15 Leute bei der Arbeit. Ich hatte einen Hammer in die Hand genommen, mir die Szenerie angeguckt und entschieden, dass es jetzt eher sinnlos wäre, wenn ich da auch noch rumwerkle. Ich wäre ohnehin nur im Weg gestanden. Ich bin Musiker, kein Handwerker! Jason hatte sichtlich Erfahrungen in diesem Bereich und übernahm bei diesem Projekt die Federführung, also hielt ich mich raus.

Wie habt ihr die Coversongs für diese EP ausgewählt? Besaß jeder ein Vorschlagsrecht?

Es gab viele Gespräche und noch mehr Lieder, die wir ausprobierten. Mir war eigentlich alles egal, nachdem feststand, dass wir ‘Last Caress’ und ‘Green Hell’ von den Misfits covern. (lacht) Ich bin heute noch totaler Fan! Warum nur einen Song covern, wenn man auch zwei spielen kann? Die Dinger sind ja ohnehin ziemlich kurz.

Ich liebe auch ‘The Wait’. Dieses Lied haben Cliff und ich bis zum Erbrechen gehört. Cliff war total vom Killing Joke-Debüt angetan, das Teil lief ständig. ‘Last Caress/Green Hell’ und ‘The Wait’ sind für mich die Lieder, die auf THE $5.98 E.P.: GARAGE DAYS RE-REVISITED herausstechen.

Wie hat es sich angefühlt, zum ersten Mal ein Album ohne Cliff einzuspielen?

Es war seltsam… Auch wenn er nicht mehr bei uns war, unterhielten wir uns noch sehr oft über ihn. Cliff war in unseren Köpfen allgegenwärtig. Sein Tod war noch viel zu frisch.

Fünf Lieder, aufgenommen in sechs Tagen. Wäre das im Jahr 2018 bei Metallica noch möglich?

Wenn wir es wollten – na klar! Aber es ist eine Sache, darüber zu reden, und eine andere, auch wirklich alle für so eine Sache ins Boot zu holen.

Vermisst du die Spontaneität von damals?

Nein, weil Spontaneität bis heute ein bedeutender, vielleicht sogar alles entscheidender Faktor bei ­Metallica ist. Egal, ob wir Lieder schreiben oder aufnehmen – wir suchen immer nach dem instinktiven Moment. Spontaneität regiert diese Band. Das kann man auch auf unserem aktuellen Album HARDWIRED… TO SELF-DESTRUCT (2016) deutlich heraushören.

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Metallica-Cover von ‘One’: Youtuber singt alle Instrumente

Van Canto muss man mögen. Sonst kann man ihren A Capella-Metal nicht lange aushalten. Nichtsdestotrotz muss man der Band zugutehalten, dass sie rein musikalisch betrachtet absolute Qualität abliefern. Ihre Tracks klingen professionell und sind ansprechend produziert. Ganz im Gegensatz zu dem, was nun bei zwei Metallica-Covern folgt. Gesagt, getan Und zwar hat ein Metal-Youtuber die Herangehensweise der deutschen Barden auf die Spitze getrieben. Bei Van Canto gibt es immerhin noch ein echtes Schlagzeug. Das fehlt allerdings bei den Covern des Youtubers kjl3080. Dieser ahmt sämtliche Instrumente mit seiner Stimme nach. Wobei man mit "nachnahmen" seinen Tracks sicher zu viel attestiert. Soll…
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