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Mike Portnoy: Ein Rückblick zum 57. Geburtstag

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Mike Portnoy, geboren am 20. April 1967 in Long Beach, New York, ist der Inbegriff von Hingabe und Kreativität: Sein Werdegang vom jungen Schlagzeug-Fan zum einflussreichen Wegbereiter des Progressive Metal ist geprägt von Leidenschaft, Disziplin und dem ständigen Drang nach musikalischer Höchstleistung. Inzwischen zählt Portnoy sowohl im Metal- als auch Rock-Bereich zu den angesehensten Drummern. Und heute feiert der Musiker seinen 57. Geburtstag.

Die richtige Entscheidung

Von Anfang an war Portnoys Leidenschaft für Musik unverkennbar: Schon im Alter von nur elf Jahren bekam er sein erstes Schlagzeug und eignete sich autodidaktisch die Fertigkeiten an, um die Rhythmen seiner Lieblings-Bands wie The Beatles, The Who, Led Zeppelin oder KISS nachzuspielen. Seine Fähigkeiten gingen über das Schlagzeugspiel hinaus, und er beherrschte später auch Bass und Keyboard. Die Entscheidung, nach der High School an der renommierten Berklee-Musikschule zu studieren, war ein Wendepunkt in seiner Karriere. Dort kreuzten sich nämlich seine Wege mit Musikern wie John Petrucci und John Myung. Gemeinsam gründeten sie schließlich Dream Theater.

In den darauffolgenden Jahren entwickelten sich Dream Theater zu einer Säule des Progressive Metal. Die Gruppe definierte mit Alben wie METROPOLIS PT. 2: SCENES FROM A MEMORY den Sound des Progressive Metal neu und setzte Maßstäbe, die bis heute Bestand haben.

Schnell ausgetauscht

Im Jahr 2010, nach 25 Jahren intensiver Arbeit mit Dream Theater, verspürte der Künstler das Bedürfnis nach Veränderung. Eine kurze Auszeit sollte ihm neue kreative Impulse geben. Er sprang in dieser Zeit bei Avenged Sevenfold ein, als ihr Schlagzeuger Jimmy „The Rev“ Sullivan verstarb. Als Portnoy jedoch nach seiner Pause wieder zur Band zurückkehren wollte, hatte diese bereits Mike Mangini als seinen Nachfolger gewählt.

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In seiner Post-Dream Theater-Ära widmete er sich vielen unterschiedlichen Projekten und Partnerschaften. Von Avenged Sevenfold bis zu The Winery Dogs und Sons Of Apollo prägte er weiterhin die Musiklandschaft mit seinem Talent. Dabei entstanden mehr als 50 Alben, die seine Vielseitigkeit als Musiker hervorheben.

Rückkehr von Mike Portnoy

Unter diesen Werken befindet sich allerdings auch ein Soloprojekt seines ehemaligen Band-Kollegen Petrucci: Während des COVID-Lockdowns, als weder Portnoy noch Dream Theater auf Tour gehen konnten, beschloss der Gitarrist, dass es an der Zeit sei, ein Soloalbum zu produzieren, und bat den Schlagzeuger, daran teilzunehmen. Einige Monate später kamen die beiden mit Keyboarder Jordan Rudess zusammen, um eine Platte für Liquid Tension Experiment aufzunehmen, was eine Reunion der drei Musiker bedeutete. „Ich glaube, das letzte Stück war die Kontaktaufnahme mit James LaBrie, denn James und ich hatten über ein Jahrzehnt nicht miteinander gesprochen“, kommentiert Portnoy das Treffen mit seinen alten Kollegen gegenüber Metal Injection.

Diese Zusammenarbeit löste natürlich Spekulationen über eine mögliche Wiedervereinigung von Portnoy und seiner ehemaligen Band aus. Tatsächlich trat diese 2023 auch ein: „Nachdem James und ich uns wieder angefreundet hatten, schien es irgendwie unvermeidlich. Wir hatten nie vor, uns wiederzuvereinen. Hätte man mich das vor fünf Jahren gefragt, hätte ich wahrscheinlich kein Geld dafür ausgegeben. Aber so, wie sich die Dinge entwickelt haben, scheint es einfach, dass wir in dieser Phase unseres Lebens am richtigen Ort zur richtigen Zeit sind“, beschreibt Portnoy sein Comeback in einem Interview. Im Gegensatz dazu erhielt Mangini keinerlei Vorwarnung von den Band-Mitgliedern, dass sie ihren ursprünglichen Drummer an seiner Stelle zurückholen wollten.

Aktuell arbeiten Dream Theater an einer neuen Platte – die erste seit Portnoys Rückkehr. Wir sind gespannt, was uns auf Album Nummer 16 erwartet, und möchten Mike alles Gute zum Geburtstag wünschen!


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Mike Dirnt: Alles Gute zum 52. Geburtstag

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