Mörder googelt Text von Metallica-Klassiker ‘Battery’

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Musik und Metal im Besonderen musste schon oft als Sündenbock für grausame Taten herhalten. Wir erinnern uns an Marilyn Manson und den Amoklauf an der Columbine High School sowie an Slipknot und den Amoklauf im badenwürttembergischen Winnenden. Nun hat sich in den Vereinigten Staaten von Amerika erneut etwas Furchtbares ereignet, im Zuge dessen auch Metallica in den Schlagzeilen auftauchen.

Es dreht sich alles um den Ehemann und Familienvater Chris Watts. Der hat seine schwangere Frau Shanann sowie seine beiden Töchter Bella und Celeste auf dem Gewissen. Laut CBS4 plädierte der Kerl schuldig in den neun Anklagepunkten, die ihm vorgeworfen werden, darunter seien fünf Mal vorsätzlicher Mord. Ebenfalls bekannte er sich des zweimaligen Kindesmords, der ungesetzlichen Beendigung einer Schwangerschaft sowie der dreimaligen Manipulation an einer Leiche schuldig. So weit, so schlimm. Doch wie kommen hierbei Metallica ins Spiel?

Textinterpretation: ungenügend

Das ging so: Nachdem Chris Watts seine eigenes Fleisch und Blut getötet und die Leichen seiner Frau und seiner Töchter entsorgt hat, hat der Typ offenbar den Text zu Metallicas ‘Battery’ gegoogelt. Logisch, dass Medien wie People.com flugs via die Verbindung zwischen dem kaltblütigem Mord und Zeilen zogen wie: „Smashing through the boundaries, lunacy has found me“ und „Pounding out aggression, turns into obsession/Cannot kill the battery/Cannot kill the family“. Die betreffenden Tweets wurde inzwischen gelöscht, nachdem sich wütende Metallica-Fans über diese Vorgehensweise aufgeregt und sie angeprangert haben.

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Und womit? Mit Recht! Sensationslust muss im Zaum gehalten werden und darf nicht über die Strenge schlagen. Schon gar nicht so sehr, dass eine Musikgruppe, die aber auch überhaupt rein gar nichts mit dieser schrecklichen Tat zu tun hat, in diesem Zusammenhang zu zweifelhaften Ruhm kommt. Warum Chris Watts den Text des Metallica-Klassikers im Internet gesucht hat, bleibt unklar. Eines steht jedoch fest: Das kann und darf nicht zur Ergründung dieser Familientragödie herangezogen werden.

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