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Mötley Crüe: Nikki Sixx über die Trennung von Mick Mars

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In einem neuen Interview mit dem Magazin „Guitar World“ sprach Nikki Sixx über die Entscheidung von Mötley Crüe, John 5 als Ersatz für Gründungsgitarrist Mick Mars zu engagieren. Dieser schied im Februar diesen Jahres aus der Band aus. Seitdem herrscht zwischen beiden Parteien dicke Luft. Während die verbliebenen Mötley Crüe-Musiker auf einen verschlechterten Krankheitszustand von Mick Mars pochen, welcher es ihm unmöglich mache, Konzerte zu spielen, plädiert der Ex-Gitarrist darauf, von seinen ehemaligen Kollegen aus der Band gedrängt worden zu sein.

Unvorhersehbare Entwicklung?

„Wir haben nie damit gerechnet, dass Mick nicht mehr auf Tour gehen kann und die Band verlassen muss“, erklärte Nikki. „Während einer großen Tournee mussten wir uns fragen: ‚Wollen wir die Fans im Stich lassen? Wollen wir Live Nation (Konzertveranstalter – Anm.d.A.) im Stich lassen? Wollen wir Def Leppard im Stich lassen? Wollen wir uns im Stich lassen, weil ein Mitglied unserer Band nicht mehr touren kann?‘ Wir mussten uns genau überlegen, was wir tun sollen.“

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Laut Nikki sei John 5 die offensichtliche Wahl für die Nachfolge von Mick Mars gewesen. „Dadurch, dass John alle Mitglieder der Band kennt, ich diese Beziehung zu ihm beim Schreiben wie als Freund habe und sogar mit ihm im Studio war, um mit ihm Sachen für THE DIRT SOUNDTRACK zu schreiben, fühlte es sich ganz natürlich an“, erklärte er. „Es war einfach offensichtlich. Wenn es tatsächlich ‚diesen einen Kerl‘ für die Position gab, dann war es John. […] Ich habe mich nicht aktiv dafür entschieden, aber da wir nun mal in diese Position gebracht wurden, sind wir sehr zufrieden damit, wo wir gerade stehen.“

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Als Mick Mars seinen Rückzug aus der Band bekanntgab, erklärte er, dass er formal weiterhin Teil von Mötley Crüe bleiben und nur live von John 5 ersetzt werde. Kurz darauf legte Mick allerdings Klage beim Obersten Gerichtshof von Los Angeles ein. Angeblich hätte der Rest der Band versucht, ihn als Anteilseigner von Mötley Crüe zu entfernen. In seiner Klage behauptete Mick außerdem, dass er zuletzt das einzige Band-Mitglied gewesen sei, das bei Konzerten noch komplett live gespielt und nicht auf Backing-Tracks vertraut habe.


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