Toggle menu

Metal Hammer

Search

Peaceville-Gründer schwer erkrankt

von
teilen
mailen
teilen

Schlechte Nachrichten von Paul „Hammy“ Halmshaw, dem Gründer des britischen Kult-Labels Peaceville. „Nach einem Leben voller Musik bin ich während dees Lockdowns schwer erkrankt“, schreibt Hammy auf der Spendenkampagnen-Seite JustGiving. „Bei mir wurde die vererbbare Krankheit dilatative Kardiomyopathie festgestellt.“

Dabei handelt es sich um eine krankhafte Erweiterung des Herzmuskels, die unheilbar ist. Durch diese starke Leistungsminderung des Herzens kann Hammy keine Treppen mehr steigen. Um seine zweigeschossige Wohnung entsprechend umbauen zu können, hat er eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen. Zum aktuelle Zeitpunkt sind 32% der erforderlichen 10.000 britischen Pfund erreicht.

Hier geht’s zur Spendenkampagne für Paul „Hammy“ Halmshaw

Prägende Bands bei Peaceville

Das britische Label Peaceville Records wurde 1987 von Paul „Hammy“ Halmshaw in West Yorkshire gegründet. Gestartet mit Tape-Releases von lokalen Punk und Crust-Acts, fanden die Bands Electro Hippies und Doom kurz darauf den Weg zu Peaceville. Es dauerte nicht lange, bis mit Autopsy und Paradise Lost damals junge Bands ihre Debüts auf Hammys Label veröffentlichten.

Mehr und mehr internationale Bands suchten ihr Zuhause bei Peaceville, unter anderem Darkthrone, At The Gates und Pentagram, doch die größte Bekanntheit erlangte das Label durch drei Bands, die den britischen Gothic/Doom prägten wie keine anderen: Paradise Lost, My Dying Bride und Anathema. Dass später Katatonia und Opeth bei Peaceville unterzeichneten, spricht ebenfalls für sich.

Im Jahr 2000 schloss sich Hammy Snapper Music an, und Peaceville wurden noch größer: Bloodbath und Cradle Of Filth kamen, und die (musikalisch) dunkelste Phase des Labels begann: Mit Dødheimsgard, Darkthrone, Mayhem, Rotting Christ, Thorns, Aura Noir, Taake und Mysticum veröffentlichten Alben bei Peaceville. 2006 übernahm Paul Groundwell von Snapper die Leitung des Labels, da sich Hammy nur noch auf seine Firma Vile Music Publishing konzentrieren wollte.

Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Spendenaufruf: Hot Shot Records bitten um Hilfe

Hot Shot Records sind dafür bekannt, auf Festivals wie dem Summer Breeze oder Wacken Open Air Tonträger jeder Art zu verkaufen. Nun ist es bei dem Plattenhändler in Bremen zu einem schwerwiegenden Wasserschaden gekommen. Im Zuge dessen seien 70.000 Tonträger im Wert von mehr als 1,5 Millionen Euro kaputt gegangen, wie die Kreiszeitung berichtet. Die Versicherung möchte den Schaden aktuell nicht übernehmen. Statement In einem Statement heißt es: "Hot Shot Records in Bremen braucht Eure Hilfe: Der größte, unabhängige Plattenladen Deutschlands, der auch auf vielen nationalen und internationalen Festivals vertreten (Wacken, Summer Breeze, Sweden Rock, Hellfest, Brutal Assault etc.) ist…
Weiterlesen
Zur Startseite