Rage Against The Machine spielen angeblich bei Rock am Ring

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[Update:]

So richtig koscher erschien uns die Sache von Anfang an nicht. Dennoch berichteten wir über Gerüchte einer angeblichen Tour von Rage Against The Machine. Wie sich nun herausgestellt hat, ist das Tourplakat, das zurzeit durch die Datenleitungen geistert und auf dem dieses Hörensagen basiert, gefälscht. Ein australischer Fan der Crossover-Band hat sich diesen Scherz erlaubt und damit mehr oder weniger das ganze Internet getrollt, in der Hoffnung RATM würden in „Down Under“ spielen.

So hat sich dieser Fan offenbar bei „Wall Of Sound“ gemeldet. Dort ist nämlich folgendes Statement von ihm zu lesen: „Also, der Instagram-Post war getürkt. Das Poster ist nichts tolles, aber der Instagram-Post verkauft es wirklich. Ich habe einfach nur die Post-Zähler sowie den Zeitstempel geändert. Wenn es darum geht, warum ich es getan habe, ich meine, ich liebe einen guten Troll. Außerdem: Wie geil wäre es, wenn Rage Against The Machine ihren Hintern hier runter bekommen würden? Und Splendour In The Grass [Festival im australischen New South Wales] scheint nicht zu weit außerhalb des möglichen Bereichs zu liegen.“

So ist festzuhalten: Rage Against The Machine werden 2020 nicht bei Rock am Ring aufspielen. Stand jetzt bleibt es vorerst bei den fünf bestätigten Konzerten in den Vereinigten Staaten:

  • 26.03. El Paso, Texas, USA
  • 28.03. Las Cruces, New Mexico, USA
  • 30.03. Phoenix, Arizona, USA
  • 10.04. Indio, Kalifornien, USA (Coachella)
  • 18.04. Indio, Kalifornien, USA (Coachella)

[Originalmeldung:]

Im Internet soll Gerüchten zufolge eine Art Tourplakat von Rage Against The Machine aufgetaucht sein. Wie „Metal Sucks“ berichtet, sei die Grafik nachts am 23. November kurzzeitig auf dem offiziellen Instagram-Account der Band zu sehen gewesen, bevor sie schnell wieder gelöscht wurde. Bislang waren nur eine Handvoll USA-Shows bestätigt. Wenn es stimmt, was auf dem Plakat zu sehen ist, dann verschlägt es das Quartett nächstes Jahr auch nach Deutschland.

So treten Rage Against The Machine angeblich am 5. Juni 2020 in Nürburg auf, wo an jenem Wochenende am Nürburgring bekanntlich „Rock am Ring“ stattfindet. Was in der Auflistung fehlt, ist jedoch der Termin beim Zwillingsfestival „Rock im Park“. Die nächste Show für Frontmann Zack de la Rocha, Gitarrist Tom Morello, Bassist Tom Comberford und Schlagzeuger Brad Wild soll laut dem Tourplakat am 8. Juni in Amsterdam steigen. Zeit für eine weitere Show dazwischen wäre auf jeden Fall.

Noch ein Headliner?

Was wiederum gegen Shows von Rage Against The Machine bei „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ sprechen würde, ist, dass die drei Headliner für die beiden Veranstaltungen eigentlich schon feststehen. Bekanntlich haben die Veranstalter von Live Nation die Hochkaräter System Of A Down, Green Day und Volbeat verpflichtet. Mit den Crossover-Ikonen wären das dann insgesamt vier Headliner, wobei die Fans da sicherlich nichts dagegen hätten.

Ebenfalls auf dem Programm sollen das „Hellfest“ im französischen Clisson stehen. Angenommen, die besagte Tour-Anzeige ist echt, dann würden Rage Against The Machine unter anderem noch das „Rock in Rio“ in Brasilien sowie das „Louder Than Life“ in Louisville, Kentucky rocken. Letzteres Festival ist einer jener US-Open Airs, bei denen Metallica gleich zwei Mal aufriffen wollen (metal-hammer.de berichtete). Überdies soll es RATM in die Heimatstadt von Parkway Drive verschlagen – Kurs auf Byron Bay soll Mitte Juli genommen werden.

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  • 26.03. El Paso, TX, USA
  • 28.03. Las Cruces, NM, USA
  • 30.03. Phoenix, AZ, USA
  • 10.04. Indio, CA, USA (Coachella)
  • 18.04. Indio, CA, USA (Coachella)
  • 05.06. Nürburg, DE
  • 08.06. Amsterdam, NL
  • 21.06. Clisson, FR (Hellfest)
  • 26.06. Stockholm, SWE
  • 27.06. Somerset, UK
  • 29.06. London, UK
  • 04.07. Dublin, IRE
  • 07.07. Glasgow, UK
  • 18.07. Byron Bay, AUS
  • 21.07. Melbourne, AUS
  • 27.07. Auckland, NZ
  • 15.08. Seoul, SK
  • 21.08. Niigata, JP
  • 11.09. Chicago, IL, USA (Riot Fest)
  • 18.09. Louisville, KY, USA (Louder Than Life)
  • 21.09. New York, NY, USA
  • 26.09. Bogota, CO
  • 03.09. Rio di Janeiro, BR (Rock in Rio)

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Rage Against The Machine äußern sich zur Abtreibungsdebatte

Am 2. Mai ist ein Entwurf durchgesickert, aus dem hervorgeht, dass der Oberste Gerichtshof in den USA das Abtreibungsrecht aufheben will. In den USA treibt dies seit mehreren Woche Befürworter wie auch Gegner des Abtreibungsrechts auf die Straßen. Nun haben sich auch Rage Against The Machine zu dem Thema geäußert. Die Band hat in den Sozialen Medien die Kriminalisierung von Abtreibungen in einem neuen Statement angeprangert. "Rage Against The Machine setzen sich für reproduktive Gerechtigkeit ein und werden weiterhin gegen alle Versuche ankämpfen, diese Freiheiten einzuschränken. Die Kriminalisierung des Zugangs zur Abtreibung wird das Leiden, das BIPOC-Gemeinschaften stark trifft, nur…
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