Rage: Party zum Weltuntergang

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Vier Jahrzehnte gehen an niemandem spurlos vorbei – optisch, personell und musikalisch. Doch kaum eine Band schwankte im Lauf ihrer Karriere derart oft zwischen Trio und Quartett hin und her wie die deutschen Urgesteine Rage. Überraschte die Gruppe um Sänger/Bassist Peter „Peavy“ Wagner zu RESURRECTION DAY (2021) mit gleich zwei neuen Gitarristen, schrumpfte sie unlängst wieder zum Trio zusammen – dem Bandchef zufolge legt Stefan Weber aus (öffentlich nicht kommentierten) persönlichen Gründen eine Pause ein.

„Es ist kein Streit vorgefallen, die Tür steht nach wie vor für ihn offen und ich hoffe, dass er irgendwann wieder dabei ist“, informiert Wagner. „Inzwischen machen wir unabhängig davon als Trio weiter. Wir haben die längste Zeit unserer ­Karriere als Trio gearbeitet, das funktioniert. Ich wollte nicht schon wieder jemand komplett Neuen dazuholen.“

Zwei Herzen, eine Brust

Der zweite „Neuling“, Jean Bormann, wirkte bereits am Vorgänger mit und brachte sich bei der Komposition von AFTERLIFELINES verstärkt ein. Da die Band nach Erscheinen ihres letzten Werks aufgrund der Pandemie zunächst nicht live spielen konnte, nutzten die Musiker die freigewordene Zeit sowie die Nähe von Bormanns Heimstudio dafür, gleich weiter an neuen Stücken zu arbeiten. Der Boss spricht von einem Kreativschub: „Wir beide arbeiten klasse zusammen und verstehen uns richtig gut. Er weiß, worauf es mir ankommt.

Meist bringe ich eine grobe Struktur mit, er steuert seine Ideen bei, wir arbeiten das Ganze zusammen aus und machen eine schnelle Vorproduktion mit dem Drumcomputer. Nach ein paar Monaten hatten wir so viel Material, dass die Option eines Doppelalbums offenstand. Es schwankte stilistisch zwischen richtig thrashigen Knallernummern und eher epischen Sachen, wir hatten viel Auswahl. Also kamen wir überein, zum 40. Jubiläum auf ein Doppelalbum hinzuarbeiten.“ Nach der Vorarbeit steuerte auch Schlagzeuger Vassilios „Lucky“ Maniatopoulos ein paar Ideen bei, bevor das Trio das Werk gemeinschaftlich arrangierte und aufnahm. Dabei kam ihm das neue Studio in Leverkusen zugute: „Wir haben das ganze Kellergeschoss von Luckys Agentur zum Studio und Proberaum umgebaut, sodass wir alles entspannt mit richtig viel Zeit einspielen konnten – eine echte Luxussituation!“

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Rage-Trademarks

Das Ergebnis besteht aus zwei Hälften: Während AFTERLIFE die traditionell-metallische Seite von Rage zeigt, finden sich auf LIFELINES Stücke mit dominanten Orchestrationen, die sich an die 1996 mit LINGUA MORTIS begonnenen symphonischen Experimente anschließen (das Werk gilt Wagner zufolge als erste Kollaboration einer Metal-Band mit Orchester). Der Sänger will die Trennung in zwei Teile nicht überbewerten und spricht von einem Spannungsbogen, der sich über das ganze Album zieht und am Schluss im Höhepunkt gipfelt. Die orchestrierte Seite gehört für ihn ebenso zu den über die Jahre hinweg entwickelten Trademarks seiner Band wie aggressive Riffs.

„Wir konzentrieren die epischeren Stücke auf dem zweiten Album und orchestrierten sie, während das erste Album unsere harte Seite ausdrückt“, fasst der Vokalist zusammen. Ihm zufolge lässt sich das aktuelle Schaffen durchaus mit früheren Klassikprojekten seiner Band vergleichen, obschon Rage nicht mit ihrem vorherigen Partner Pepe Herrero, sondern erstmalig mit Orchestrator Marco Grassoff kollaborierten.

Warum Rage für die Orchesteraufnahmen auf Programme zugreifen, welche aktuellen Themen AFTERLIFELINES behandelt und wie es um Peavys Ambitionen bestellt ist, Millionär zu werden, lest ihr in der METAL HAMMER-Aprilausgabe 2024, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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