Kritik zu All Pigs Must Die God Is War

All Pigs Must Die God Is War

Hardcore, Southern Lord/Soulfood 8 Songs / 32:51 Min. / 23.09.2011

6.0/ 7
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Foto: Southern Lord/Soulfood

Was erwartet man von einer Band, hinter der sich die Musiker zweier der besten aggressiven Hardcore-Bands der letzten 20 Jahre verstecken? GOD IS WAR, das erste Album von All Pigs Must Die, hat eine deutliche Antwort: Hier gibt es in höchster Qualität auf die Fressleiste. Kevin Baker, eigentlich Sänger von The Hope Conspiracy (oder neuerdings kurz: Hope Con), hat sich mit dem Converge-Trommler Ben Koller zusammengetan.

Die Songs auf GOD IS WAR kommen roh, aggressiv und in aller Einfachheit überaus effektiv. All Pigs Must Die klingen wie ein Bastard aus Thrash, Death, Punk, Crust und D-Beat, liefern also im Endeffekt eine rotzige, schmutzige Mischung aus Entombed und den Cro-Mags. Beim Titelsong ‘God Is War’ erreicht das Ganze dann die Intensität von Converge, das ist ja schon mal ein Pfund. Das abschließende ‘Sadistic Vindicator’ (aus der Kategorie „Songtitel, die Bandnamen sein sollten“) mahlt sich langsam und fies durch die Gehörgänge, bietet derbe Atmosphäre und verströmt wie die komplette Platte Welthass pur.

Eingefangen hat diese Tour de Force passenderweise Kurt Ballou (ebenfalls Converge), der bereits die ähnlich gelagerten Black Breath, Nails, Trap Them und Disfear produzierte. Was ergibt das zusammen? Einen dicken, fetten Brocken Gewalt, und das in Topform. Wie erwartet.

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