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Heaven Shall Burn

Allegaeon APOPTOSIS

Death Metal, Metal Blade/Sony (11 Songs / VÖ: 19.4.)

5.5/ 7
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Erst im Februar konnten Fans Allegaeon hierzulande mit Obscura und anderen Frickelfürsten bestaunen. Nur knapp zwei Monate später steht das fünfte Werk der US-Amerikaner in den Läden. Auch auf APOPTOSIS gelingt dem Quintett um Gitarrist Greg Burgess das Unmögliche, nämlich die Verbindung von technischer Dominanz mit totaler Eingängigkeit – eine Fähig­keit, welche die Königsklasse im Tech Death auszeichnet und eigentlich ein Paradoxon ist. Nicht für Allegaeon: Ausgehend vom stimmungsvollen Instrumentalintro wüten die fünf Berserker mit erstaunlicher handwerklicher Präzision, progressiver Verspieltheit und tiefsten Growls durch ihre locker-leichten Stücke.

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Mitreißende Höhepunkte wie die Tempooffensive ‘Exothermic Chemical Combustion’ oder das tonleitertänzelnde ­‘Extremophiles (A)’ machen richtig Spaß; partielle Einflechtungen von atmosphärischen ­Passagen mit Klargesang (‘Tsunami And Submergence’) oder das besinnliche Gitarrenintro von ‘Colors Of The Currents’ durchbrechen die Aggressivität, um auf das nächste Gewitter (‘Stellar Tidal Disruption’) vorzubereiten. Bei aller Ausgewogenheit liefern Allegaeon mit APOPTOSIS ein weiteres kompromissloses Hochklassewerk ab und zementieren ihren Ruf als Bezwinger der Technik. Atemberaubend. Überwältigend. Hörenswert. Achtung: Der Vinylkauf könnte sich aufgrund eines ganz besonderen Bonustracks lohnen!

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