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Alter Bridge Fortress

Rock, Warner 12 Songs / VÖ: 27.09.2013

6.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Von Alter Bridge kann man nur begeistert sein: Ihre Mitglieder sind Könner des Metiers, ihre Songs über jeden Zweifel erhaben, und die Produktion (dem satten Budget entsprechend) ist tadellos. Natürlich wird auch das neue Album FORTRESS von den beiden Machern der Band bestimmt: Gitarrist Mark Tremonti hat trotz seiner Soloscheibe nichts an Energie, Elan und Ideenreichtum eingebüßt.

Seine Riffs sind trocken und unprätentiös, dabei auf den Punkt gespielt und absolut song-dienlich – und seine Soli schlichtweg grandios. ABER: Star der Truppe ist – trotz Tremonti – Frontmann Myles Kennedy, der seine Extraklasse zuletzt bei Slash unter Beweis stellen konnte und auf FORTRESS wie ein Rock’n’Roll-König regiert.

Die von Kennedy und Tremonti angekündigten stilistischen Änderungen bei Alter Bridge fallen auf FORTRESS (gottlob) nur marginal aus. Manches mag etwas traditioneller als früher klingen, manches mit mehr Mut zum Metal konsequenter ausgearbeitet sein. Insgesamt aber überzeugt die Band mit einer pfundigen Rock-Scheibe, die tief melodisch und kantig zugleich ist. Wo findet man diese seltene Kombination heutzutage noch?

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