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Animals As Leaders The Joy Of Motion

Progressive Metal, Sumerian/Soulfood 12 Songs

6.0/ 7
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Foto: Metal Hammer

Dass er zu den talentiertesten und innovativsten Musikern im Grenzbereich zwischen Prog, Jazz und Metal gehört, hat Bandchef Tosin Abasi sowohl live als auch auf den ersten beiden Animals As Leaders-Platten eindrucksvoll bewiesen. Mit THE JOY OF MOTION geht es nun in erster Linie darum, diesen Status zu bestätigen, auszubauen, und den Sound weiter zu verfeinern.

Die ersten beiden Tracks sind dabei vor allem Statements: Hier zeigt Abasi – in Kooperation mit Javier Reyes (Gitarre), Drum-Neuzugang Matt Garstka und unter anderem den Peripherys Misha Mansoor und Adam Getgood –, auf welch anspruchsvollem technischen Niveau sich die Band befindet. Nach diesem Einstand wird der Sound noch mehr geöffnet: Ätherische, leichtfüßige Elemente halten Einzug, nachzuhören etwa in ‘Air Chrysalis’ oder auch ‘The Future That Awaited Me’. Absoluter Höhepunkt des Albums ist jedoch ‘Physical Education’, der fünfte Song von THE JOY OF MOTION: Hierin flechten Animals As Leaders noch Pop- und Soundtrack-Elemente in ihren charakteristischen Sound mit ein und sorgen somit dafür, dass das Stück bereits beim ersten Hören mit seinem Hymnenfaktor punktet.

Beeindruckend und prägnant zugleich: Wenn die Band in Zukunft in dieser Richtung weiterarbeitet, kann es gut sein, dass ihr nicht nur die Indie-, sondern auch die Mainstream-Hörerschaft aus der Hand frisst.

Rund 100 aktuelle Reviews findet ihr in unserer Mai-Ausgabe.

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