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Arkona NOCH VELESOVA Review

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In der Flut der Folk- und Pagan Metal-Veröffentlichungen der letzten Zeit hebt sich Arkona durch zwei Punkte von der Masse ab: Erstens hat hier mal eine Frau Zepter und Schwert in der Hand. Und zweitens bedienen sich die russischen Musiker altertümlicher Musik und der Sprache ihres Heimatlandes.

Zwar ist alles immer noch sehr nordisch angehaucht – aber eben doch etwas anders als die Pagan-Massenware. Auf ihrer DVD NOCH VELESOVA kann man einen vollständigen Live-Auftritt der Band in äußerst guter Sound- und Bildqualität bewundern. Frontfrau Maria Masha „Scream“ Arhipowa wechselt gekonnt zwischen gutturalen Growls und operesken Gesangslinien, und ihre männlichen Kollegen sind ebenso fit an ihren Instrumenten.

Auch wenn die Ansagen zwischen den Songs – deren englische Untertitel grammatikalisch hin und wieder etwas entgleisen – manchmal ein bisschen zu pathetisch sind, stimmt das Gesamtbild des aus 30 Songs bestehenden Konzertes. Zusätzlich gibt es noch zwei Musikvideos von Arkona und eine Art Rede mit Arhipowa.

Leider ist diese äußerst kurz und wirkt in Eile zusammengestückelt, so dass manche ihrer Aussagen etwas seltsam erscheinen. Wer jedoch mal über den „normalen“ Tellerrand des mittel- und nordeuropäischen Folk Metal blicken will, sollte sich diese Band zumindest einmal zu Gemüte führen.

Simone Bösch

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der August-Ausgabe des METAL HAMMER.


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