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Metal Hammer

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Arroganz Tod & Teufel

Death Metal, FDA Rekotz/Soulfood 10 Songs / VÖ: 14.11.

5/ 7
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Unaufhaltsam spielen sich Arroganz aus dem deutschen Underground empor. Album Nummer drei hört auf den stilvollen und wie die Faust aufs Auge passenden Titel TOD & TEUFEL. Deswegen so passend, weil die Band ihren angeschwärzten Death Metal mit dräuender Eindringlichkeit vorträgt, bedrohlich und doch auch auf eine morbide Art und Weise faszinierend.

Auffällig ist allerdings, dass oftmals das Tempo herausgenommen wird, Ausbrüche wie ‘Arisen From Failure, Perished As King’ sind in der Unterzahl. Doch genau diese langsameren Elemente zeigen eine weitere Facette der Band, nämlich die Vorliebe für das Obskure, das Dunkle, die Unterwelt. Passend dazu die zwar differenzierte, aber auch mit dem nötigen Dreck versehene Rotten/Lammert-Produktion und das an die letzte Obliteration-Scheibe erinnernde Misanthropic Arts-Cover mit seiner naiv-düsteren Darstellung schwarzmagischen Durchblicks.

Aufgrund der stetig gefauchten Vocals von Frontbart -K- und auch diverser Gitarren-Parts kann man Band-Namen wie Acheron oder Satyricon ins Spiel bringen, wenn man ­grobe Eckpfeiler im eigenwilligen Sound der deutschen Band herausstellen soll. Stillstand ist der Tod, der Teufel jedoch wird dem Underground entsagen und mit der ihm eigenen Arroganz seine Musik spielen – auf dass ihr ihn erhören möget. Satanas Abraxas!

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