Toggle menu

Metal Hammer

Search

Attic The Invocation

Heavy Metal, Van/Soulfood 10 Songs / 47:43 Min.

6.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: METAL HAMMER

Man kann es sich einfach machen und Attic als Fast-Kopie von Mercyful Fate oder King Diamond bezeichnen. Diese Einschätzung wäre jedoch sehr oberflächlich und unfair. Klar ist die junge Band aus dem Ruhrpott vor allem im Gesangsbereich vom König aus Dänemark beeinflusst. Allerdings besitzen Attic durchaus eigenes Profil und schäumen vor Spielfreude fast über.

Das anspruchsvolle Songwriting wirkt ähnlich wie bei In Solitude oder besonders Portrait reif, dynamisch und unvorhersehbar. Attic umschiffen geschickt textlich und musikalisch platte Klischees, was einweiteres Indiz für das extrem hohe Potenzial ist. Das Songmaterial von THE INVOCATION hält über die gesamte Distanz ein beachtliches Qualitätsniveau. Weitere positive Merkmale sind die vielen Gitarrensoli, die Tempoverlagerungen, ein ordentliches Melodiegefühl sowie der abwechselnd mit Kopfstimme und kräftig singende Fronter Meister Cagliostro.

Das flotte ‘Funeral In The Woods’, das düstere, bedrohliche und schwerfällige ‘Edlyn’ sowie der mit tollem getragenem Mittelteil ausgestattete Abschluss-Kracher ‘Evil Inheritance’ sind besonders hervorzuheben. Schade nur, dass Attic ‘On The Belfry’ von der Anfang des Jahres veröffentlichten Demo-EP nicht auf THE INVOCATION gepackt haben. Cooler Newcomer!

Heiß oder Scheiß? Attic spalten mit THE INVOCATION die METAL HAMMER-Redaktion und werden zum Streitfall unserer Januar-Ausgabe.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus METAL HAMMER 03/1986 raus.

Die Metal-Alben der Woche vom 05.04. mit Korpiklaani, Attic, Khold u.a.

Die wichtigsten Metal-Neuerscheinungen der Woche vom 05.04. in der Übersicht – diesmal mit unter anderem Iron Monkey und Then Comes Silence.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

teilen
mailen
teilen
So entstand Iron Maidens SEVENTH SON OF A SEVENTH SON

>>> Die vollständige Iron Maiden-History 1985-1990 findet ihr in unserem aktuellen METAL HAMMER LEGENDEN Sonderheft (...) Steve Harris war sich durchaus bewusst, wie tief der Stachel im Fleisch seines Sängers saß. Für die kommende Produktion sollte das Songwriting nicht zuletzt des lieben Band-Friedens Willen wieder auf mehrere Schultern verteilt werden. Im Gegensatz zu dem nur losen Konzept von SOMEWHERE IN TIME besaß der Bandchef diesmal eine genauere Vorstellung davon, was er den Fans präsentieren wollte. „Es ging um unser siebtes Studioalbum, und ich hatte anfangs weder einen Titel noch irgendwelche Ideen dafür“, gesteht der 57-Jährige rückblickend. „Dann las ich die…
Weiterlesen
Zur Startseite