Toggle menu

Metal Hammer

Search
Spezial-Abo

Avatar Hail The Apocalypse

Modern Metal, Gain/Sony 11 Songs / VÖ: erschienen

5.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Der verrückte Musikerhaufen, der seit einigen Jahren unter dem Namen Avatar wild durch den Genre-Dschungel hüpft, macht auch in diesem Jahr seinem Ruf alle Ehre. HAIL THE APOCALYPSE ist bereits das fünfte Werk der Schweden, die – wie die meisten Göteborger Bands – als lupenreine Melodic Death Metal-Kapelle um die Jahrtausendwende erstmals auf sich aufmerksam gemacht haben.

Schon seit einigen Jahren entfernt sich der fünfköpfige Wanderzirkus hiervon immer weiter, wenngleich die eigene musikalische Vergangenheit hin und wieder in Form eines Riffs, einiger Blastbeats oder der Shouts von Sänger Johannes Eckerström an die Oberfläche kommt. Insgesamt werden die Kreise, die Avatar ziehen, stetig größer. Umso verrückter ist es, dass HAIL THE APOCALYPSE wie schon das Vorgängerwerk BLACK WALTZ extrem homogen und wie aus einem Guss beim Hörer ankommt, obwohl die elf Songs teilweise nicht unterschiedlicher sein könnten.

Vom Titelstück, das gleich zu Beginn mit fetter Industrial-Schlagseite auf Mnemic-Pfaden wandert, über das Nackenbrechergewächs mit Ohrwurm-Refrain ‘Death Of Sound’ und das durchgeknallte Humppa-Stück ‘Puppet Show’ bis hin zum auf Deutsch gesungenen ‘Tsar Bomba’ verhackstücken die Schweden alles, was ihnen vor die Flinte läuft. Selbst die Gothic-Doom-lastige Cover-Version von Nirvanas ‘Something In The Way’ weiß trotz ihrer obskuren Natur zu überzeugen. Je öfter man diese Scheibe in der Rotation hat, desto mehr Band-Namen und Referenzen fallen einem ein. Die bedeutendsten davon sind sicher Rammstein, Slipknot, Mnemic, Ektomorf, Lamb Of God, Devin Townsend, System Of A Down, Morbid Angel und In Flames. Letztendlich kommt man aber zu dem Schluss, dass HAIL THE APOCALYPSE einfach nur eine weitere packende Avatar-Scheibe ist.

Rund 100 aktuelle Reviews findet ihr in unserer Juni-Ausgabe.

Das Heft + Festivalkalender + Regenponcho + CD kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 7,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „ Einzelheft Metal Hammer 06/14“ und eurer Adresse an einzelheft@metal-hammer.de schicken.
Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...

Control (PS4, Xbox One, PC)

Das neueste Spiel von Remedy Entertainment überzeugt mit einem ausgefallenen Design und einer packenden Story, zeigt aber auch Gameplay-Schwächen, die...


ÄHNLICHE ARTIKEL

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

„Control“ von Remedy im Test: Der totale Kontrollverlust

„Control“ macht jede Menge Spaß, leistet sich aber auch Gameplay-Schwächen. Trotzdem können wir es empfehlen. Lest hier unseren Test.

teilen
twittern
mailen
teilen
„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Weiterlesen
Zur Startseite