Die Waffe im Anschlag, hetze ich durch die von Granaten zerstörte Umgebung, bringe mich in Sicherheit vor der herannahenden feindlichen Squad. Plötzlich stürzt das Hochhaus neben mir ein, und gleichzeitig befiehlt mein Commander einen Luftangriff – willkommen in ‘Battlefield 4’.
Bevor es aber auf die virtuellen Multiplayer-Schlachtfelder geht, bietet das Spiel eine Solo-Kampagne, die einem die grundlegende Mechanik des Spiels näherbringt. Der Rest der Kampagne ist grundsolide, aber sicher nicht Höhepunkt des Spiels. Die Story lässt sich kurz zusammenfassen: US-Truppe muss Erde vor chinesischem Machthaber beschützen. Dazwischen gibt es ein paar gute Szenen, Explosionen und Action. Jedoch bleiben die Charaktere sehr flach, und die Gegner haben oft nicht viel mehr als ein Toastbrot im Kopf.
Zum Glück gibt es das neu integrierte Punktesystem, sodass man für besonders gutes taktisches Vorgehen Medaillen erhält. Das motiviert und lenkt von den offensichtlichen Schwächen der Story und Kampagne ab. Aber ‘Battlefield’ war noch nie ein Singleplayer-Spiel, deshalb: Kampfmontur angezogen, und ab in die Schlacht.
Als Schauplatz für diese Scharmützel bietet das Spiel zehn Karten, die von riesigen Arealen bis beengten Innenräumen reichen. Für jeden Geschmack dürfte also etwas dabei sein. Als neues Feature sorgt die „Levolution“ für Abwechslung:
Diese sorgt dafür, dass sich im Lauf eines Spiels die Karte verändert. Zum Beispiel gibt es plötzlich Flüsse, wo vorher keine waren, oder Hochhäuser und Dämme stürzen ein. Das ist sehr cool und sorgt immer wieder für neue Herausforderungen. Ebenso die Battle-Pick-ups – schwere Waffen, die in der Gegend verteilt sind und die man als Spieler aufnehmen kann. Eine Bereicherung für jedes Squad.
Letzteres umfasst jetzt fünf Spieler, die sich aus den bekannten Klassen zusammenstellen lassen. Seinen eigenen Kämpfer kann man nun auch noch umfangreicher mit freispielbaren Items gestalten. Die Gegenstände lassen sich durch im Kampf errungene Punkte aufschalten. Neben Punkten für Kills gibt es ebenso welche für Sperrfeuer, Unterstützung oder wenn man die Befehle seines Commanders beachtet.
Im wiederbelebten Commander-Modus übernimmt ein Spieler die Rolle des Generals und hat die Möglichkeit, Luftangriffe anzufordern, Ziele zu markieren und vieles mehr. Dieses Feature lässt sich sogar auf ein Tablet auslagern und darüber steuern. Ansonsten werden sich ‘Battlefield’-Veteranen sofort heimisch fühlen: Serientypisch gibt es eine große Auswahl an Vehikeln, Waffen und Upgrades, die immer wieder für Überraschungen sorgen und die Motivation hochhalten. In diesem Sinne: Das Schlachtfeld ruft.
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