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Benedictum Obey

Heavy Metal, Frontiers/Soulfood 12 Songs

2.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Mit dem Zerbrechen eines Glases und einem dramatischen, spitzen Schrei beginnt das vierte Album von Benedictum. Danach folgen weitere Absonderlichkeiten: Mal knallt eine Pistole, mal eine Peitsche, mal ein Motorradanlasser – und immer wieder erklingt die nölende Stimme von Sängerin Veronica Freeman vor dem seltsam hallend-unklaren Old School-Sound.

Beides nähert sich im weiteren Verlauf bedenklich an die Schmerzgrenze heran und wird umso schlimmer, je länger das Album andauert. Schade, denn grundsätzlich lässt sich die instrumentale Umsetzung der zwölf Songs ganz gut anhören und lädt hin und wieder sogar zum Mitnicken ein, wie etwa beim Titelstück oder in den Songs ‘Evil That We Do’ und ‘Crossing Over’ deutlich wird.

Dies muss auch der Grund für den ehemaligen Black Sabbath-Sänger Tony Martin gewesen sein, einen nostalgisch-trauernden Gastauftritt für den Track ‘Cry’ hinzulegen, der aufgrund seines verringerten Nervpotenzials zu den besseren Songs gehört. Richtig schlimm wird es aber beim folgenden ‘Thornz’: Ein Duett der Benedictum-Frontröhre mit A Sound Of Thunder-Sängerin Nina Osegueda, was sich anhört wie ein erbitterter Katzenkampf vor dem Haus.

Wer jetzt noch mehr zum ­Lachen braucht, dem sei ein rascher Blick auf die Promobilder von Benedictum empfohlen. Damit ist im Grunde auch alles gesagt. Oder, wie Kollege Sadoni formulieren würde: Abgelehnt.


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