Toggle menu

Metal Hammer

Search
Exklusives Metallica-Album nur in METAL HAMMER 08/2021

Between The Buried And Me The Parallax II: Future Sequence

Progressive Metal, Metal Blade/Sony 12 Songs / 72:32 Min. / 5.10.2012

5.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: Metal Blade

Es ist fast ein wenig paradox: Andere Bands greifen zum Konzeptalbum, um mal entschuldigt Genre-Grenzen überspringen und kompositorisch die Sau rauslassen zu können, bei Between The Buried And Me dient die Übung eher dazu, Struktur in ihre

traditionell ausufernden Stilwanderungen zu bringen. Was sich vor allem in (vergleichsweise) kürzeren Songs äußert als etwa auf dem letzten Album THE GREAT MISDIRECT mit seinen routiniert über zehnminütigen Trümmern. Dennoch passiert in jedem einzelnen Song natürlich mehr, als in den Standard-Metal-Schädel hineingeht – sprich: Anstrengender Stoff, der die typischen Metalcore-Elemente (wir reden hier schließlich nicht von Dream Theater) auch nur noch als eines unter vielen zitiert. Dafür hat FUTURE SEQUENCE etwas, das dem im EP-Format gelieferten Aufgalopp THE PARALLAX: HYPERSLEEP DIALOGUES noch ein wenig fehlte: Dynamik. Und diese durchaus in Maßstäbe setzendem Rahmen für modernen Metal. Orgeln, Sitar und Saxofon bringen instrumental neue Akzente, dazu ist der Weg vom polyphonen Riff-Orgasmus zum schleichenden Walzer-Geschiebe heute noch kürzer als früher. Oder, um es anders zu formulieren: Die Herren werden mehr und mehr zur Metal-Progcore-Variante von The Mars Volta – was beeindruckend as fuck, aber auch ein Segen mit Kopfschmerzpotenzial ist.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 35. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus dem METAL HAMMER 03/1986 raus.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

Between The Buried And Me als Wackelkopf-Figuren erhältlich

Between The Buried And Me gibt es nicht als Funko Pop!-Männchen. Die Band bringt stattdessen ihre eigenen Wackelkopf-Figuren heraus.

teilen
twittern
mailen
teilen
Accept: Heute vor 40 Jahren erschien BREAKER

Begab man sich Ende des Jahres 1981 in einen wohlsortierten Plattenladen, um die Kiste mit den Neuerscheinungen durchzustöbern, fand sich vermutlich: Venoms WELCOME TO HELL und KILLERS von Iron Maiden, darüber hinaus glitt vielleicht eine Erstpressung von Ozzy Osbournes DIARY OF A MADMAN durch die Finger. Auch die in Solingen gegründete Heavy-Metal-Band Accept veröffentlichte 1981 einen Langspieler: BREAKER. Heute, am 16. März, wird er 40 Jahre alt. Randnotiz: Alle im Artikel verwendeten Zwischenüberschriften sind Song-Textschnipsel von Accepts BREAKER, die nicht nur gewissermaßen zum zugehörigen Textabschnitt passen, sondern in die ihr beim Lesen reinhören könnt. https://www.youtube.com/watch?v=Z7h-7dADw74&ab_channel=NuclearBlastRecords Know The Bright Lights Of…
Weiterlesen
Zur Startseite

3 Monate METAL HAMMER nach Hause

Grafik Abo 3 Ausgaben für 9,95 €