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Burning The Prospect NO GREAT DESIGN Review

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„Lasst alle Hoffnung fahren, die ihr hier eintretet!“ Das vermittelt bereits der Opener ‘Two Lives, Two Worlds’, und sehr viel fröhlicher wird’s dann auch nicht mehr.

Nein, Freunde, es geht hinab, und nach unten ist offen. Dass man aber auch ohne suizidale Tendenzen Spaß an NO GREAT DESIGN haben kann, liegt am Punk-Ethos der Band. Spürbar mehr im englischen Crust- und Hardcore verhaftet als im Metal, ziehen Burning The Prospect gnadenlos durch: Ihre Melodieläufe, ihre schräg-schönen Harmonien, ihre ohne Kunstgriffe hinausgebelferte Wut – alles an dieser Platte atmet, rülpst und popelt Punk Rock.

Für Metaller mit vielseitig interessierten Ohren könnte NO GREAT DESIGN trotzdem eine der großen Offenbarungen der Saison werden. Wie bequem die von Mick Kenney (Anaal Nathrakh) gemischte und gemasterte Platte dabei zwischen allen Stühlen sitzt, zeigen die vielen kleinen falschen Fährten, die sie legt, zum Beispiel der Schnitt zwischen dem holprigen ‘New Reign’ und dem ruhig anhebenden Titel-Track: Was erst nach Isis klingt, schwenkt jäh zu Refused, um dann ein ganz eigenes Fass aufzumachen. Kann sein, dass Burning The Prospect vom Gegen-die-Wand-Rennen schon ganz wund sind, aber: Aufgeben ist nicht.

Melanie Aschenbrenner

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Februar-Ausgabe des METAL HAMMER.


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