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Canvas Solaris IRRADIANCE Review

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Eine indisch angehauchte Traumlandschaft als Cover? Ungewohnt. Ähnlich vielschichtig klingen auch die neun Songs auf Canvas Solaris, deren Titel wie ‘Adaptive Optics‘ oder ‘Conveyance Of Flux‘ verdächtig nach Physik– und Sciencefiction Nerds klingen. Worum es tatsächlich geht, bleibt verborgen, denn Lyrics gibt es keine, Canvas Solaris ist eine Instrumental-Band.

Trotzdem sind die vier Amis aus Statesboro, Georgia, alles andere als langweilig. Einst als Deathmetal/Mathcore Band entstanden, dominiert mittlerweile der Progressive Einschlag. Technisch raffinierte Riffs gleiten in verträumte Passagen, um dort wieder Fahrt aufzunehmen. Der längste Track dauert sechseinhalb Minuten – genau die richtige Länge um Atmosphäre aufzubauen, ohne in belangloses Gedudel abzudriften.

Stellenweise klingt IRRADIANCE sogar wie die Instrumentalversion von Dream Theater und ist insgesamt vergleichbar mit Bands wie Scale The Summit, Behold The Arctopus oder Between The Buried And Me. Ein super Prog-Album, das nur in kurzen Momenten schwächelt, aber insgesamt voll überzeugt.

Adrian Keilbart


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