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Dark Funeral Where Shadows Forever Reign

Black Metal, Century Media/Sony (9 Songs / VÖ: 3.6.)

7/ 7
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Sieben lange Jahre sind vergangen, seitdem das letzte Dark Funeral-Album ANGELUS EXURO PRO ETERNUS das Unlicht der Welt erblickte.

Zwei Sängerwechsel später wird es höchste Zeit für ein neues Werk der Höllenreiter aus Schweden, obschon diese Zeitspanne der Band offensichtlich extrem gutgetan hat. WHERE SHADOWS FOREVER REIGN fräst sich nämlich mit eiskalter Präzision in die Gehörgänge. Schon der Opener ‘Unchain My Soul’ überzeugt mit seiner fein abgestimmten Variation zwischen frostiger Melodie, brutal nach vorne preschendem Blastbeat und treibendem Tremolo-Riffing.

Darüber keift die neue Fronthassmaschine Heljamadr im Shagrath-Tonfall und verleiht dem glasklaren Sound, welcher durchweg an einen im klirrenden Frost erstarrten See erinnert, eine dämonisch-atmosphärische Ansprache. Dark Funeral haben zudem begriffen, dass es auch in ihrer Spielart des monotonen, antichristlichen Schwarzmetalls letztlich um Hits geht – und so finden sich mit ‘As One We Shall Conquer’, ‘Temple Of Ahriman’, der Jungfrauenopferhymne ‘To Carve Another Wound’ und dem fiesen ‘Nail Them To The Cross’ gleich eine ganze Batterie epischer Black Metal-Hymnen, die einen wahlweise wie eine stachelbewehrte Dampfwalze per Blastbeat überrollen, oder sich mit fiesem Groove in die Nackenpartie schrauben.

Wer jetzt fälschlicherweise an Keyboards, pompöse Orchestrierung oder gar Klargesang denkt: Vergesst es einfach! Hier regiert ausschließlich das finster lodernde, klirrend kalte Feuer des schwedischen Schwarzmetalls. Oder, um es mit Dark Funeral zu sagen: „Nail them to the cross / angels weep / nail them to the cross / eradicate god!“

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