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Darkane The Sinister Supremacy

Death Metal, Massacre/Soulfood 12 Songs / VÖ: 28.6.

6.0/ 7
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Die Schweden Darkane haben vor allem in der ersten Hälfte ihrer Bestehensdauer einige großartige Scheiben wie INSANITY oder EXPANDING SENSES veröffentlicht, bevor sie nach und nach Substanz gelassen haben. Vor einiger Zeit hatte die Band verkündet, dass sie es noch einmal wissen will und wir bald von den neuen Darkane überrollt werden würden. Beinahe drei Jahre sind seitdem vergangen, und wie es scheint, haben die Schweden tatsächlich nicht zu viel versprochen.

THE SINISTER SUPREMACY ist der Titel des sechsten Albums der zügellosen Nordmänner, welches – einer wahren Abrissbirne gleich – insgesamt zwölf Mal zuschlägt, um nichts als Trümmer zu hinterlassen. Überraschend ist dabei vor allem, wie schwergewichtig, düster und heftig sich das Ganze in die Gehörgänge pflügt. Das durchgeknallte Spiel der Rhythmusfraktion Wildoer/Löfberg ist so gewaltig, wie die Riff-Arbeit der Saitenhexer Ideberg/Malmström präzise ist. Wer dieses Biest von einem Album in seine Anlage einziehen lässt, wird ihm jedenfalls nicht so leicht entrinnen können.

So klingen Musiker, die seit 15 Jahren technisch anspruchsvollen und teilweise aberwitzigen Metal fabrizieren. So hört sich eine Band an, die gerade ihren zweiten Frühling erlebt. Selbst der zurückgekehrte Sänger Lawrence Mackrory legt los, als hätte er Darkane nach deren Debüt nie den Rücken gekehrt. THE SINISTER SUPREMACY ist ein extremes und dynamisches Tech-Death Metal-Album, das man zweifellos zu den Überraschungen des Metal-Jahres zählen kann.


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