Toggle menu

Metal Hammer

Search

Dawn Of Demise HATE TAKES ITS FORM Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

DAWN OF DEMISE
Hate Takes Its Form
Death Metal 5 / 7
Listenable/Soulfood (10 Songs / 44:42 Min.)

Bei Dawn Of Demise rappelt es nicht, sondern röchelt, gurgelt und growlt es im Karton. Die Stimmbänder von Sänger und Front-Bär Scott Jensen sind auf Erdkern-Tiefe gestimmt und dominieren. Punkt.

Eigentlich wäre jetzt schon alles über die Band gesagt – wären da nicht die tonnenschweren Breakdowns, der mörderische Groove, die hammerharten Slams und die überraschend variantenreichen Soli. Die Gast-Performance des ehemaligen Hatesphere-Brüllwürfels Jacob Bredahl wertet das Ganze weiter auf. Für ein Erstlingswerk der Brutal Death-Ausrichtung ist HATE TAKES ITS FORM immens eingängig und vielschichtig. Der Grund dafür liegt in der Art, wie Dawn Of Demise ihre Songs verpacken: Trotz Dauerfeuersalven und derbem Geriffe bleibt immer wieder Platz für moderne Ansätze und ruhige Sekunden. Die Verschnaufpausen tun gut.

Als ob das noch nicht genug wäre, räumen die Dänen progressiven Ansätzen Platz ein. Das zeigt das Potential der Band, das manchmal unter der dünnen Produktion zu leiden hat. Hier fehlt die letzte Würze und der Schub – das kostet leider Punkte. Und jetzt: Kiste zu.

Florian Krapp

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER April-Ausgabe!)


ÄHNLICHE KRITIKEN

MERCENARY :: Metamorphosis

Malrun :: Beauty In Chaos

Mnemic SONS OF THE SYSTEM Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Mercenary: Interview mit Gitarrist Jakob Mølbjerg

MERCENARY müssen mit dem Teufel im Bunde sein. Wie sonst lässt es sich erklären, dass die Dänen in schöner Regelmäßigkeit ein tolles Album nach dem anderen herausbringen? Gitarrist JAKOB MØLBJERG sucht Antworten.

King Diamond: auf dem Weg der Besserung

Als Kim Bendix Petersen – besser bekannt als King Diamond – kürzlich mit mehreren Bypässen am offenen Herzen operiert werden musste, hielt die Metal-Szene den Atem an. Jetzt geht es dem Dänen deutlich besser und er ist auf dem Weg der Besserung.

teilen
twittern
mailen
teilen
Die schrägsten Kooperationen aus Rock und Metal

Es gibt viele Dinge, die einen innerhalb Songs oder textlich nicht nur in Staunen oder Verwunderung versetzen, sondern auch diverse Fragezeichen hinterlassen. Die wahrlich fettesten Fragezeichen tauchen jedoch auf, wenn sich absolut Genre-divergente Musiker oder Bands zusammentun und ein Lied beziehungsweise ein komplettes Album miteinander aufnehmen. Zeit also, sich diesen Kokolores mal gesammelt anzutun: Die US-Kollegen von Loudwire haben dazu eine (un)schöne Liste erstellt, die wir euch natürlich auch (mit Schmerzen und eigenen Ergänzungen) vorstellen wollen. Marilyn Manson & DMX ‘The Omen’ Dieser Track vom 1998er-Album FLESH OF MY FLESH, BLOOD OF MY BLOOD des Rappers DMX enthält eine wunderbar-gruselige…
Weiterlesen
Zur Startseite