Toggle menu

Metal Hammer

Search

Dead Confederate WRECKING BALL Review

teilen
mailen
teilen
von

Zugegeben, im Rahmen der nahezu ununterbrochenen Dauerbeflutung der Gehörgänge mit neuen Bands und Alben bleiben Überraschungsmomente wie dieser zunehmend auf der Strecke. Schwer zu sagen, woran dies letztlich liegt oder krankt, aber wahres Aufhorchen provozieren tatsächlich nur die wenigsten Veröffentlichungen. Zumal, wenn es sich um eine bislang (zumindest dem Verfasser dieser Zeilen) unbekannte Band handelt. Dead Confederates Debüt jedoch ist so ein Ausnahmefall.

Vielleicht liegt es daran, dass die Band aus Athens, Georgia, mit ähnlich intensivem Erfindungsreichtum für den Alternative Rock bestehende Rahmen aufbricht und Genremittel miteinander vermengt, wie es ihre Bundesstaat-Kollegen von Mastodon und Baroness für ihre jeweilige neue Art von Metal tun? Vermutlich. Nein, sogar höchstwahrscheinlich. Denn Dead Confederate kombinieren in ihrem eigenen Alternative-Destillat Punk, Country, Rock und Psychedelia wie keine andere bekannte Band.

Unnötig zu erwähnen, dass sie dies darüber hinaus auch noch mit handwerklichem Geschick sowie songwriterischem Können und tonnenweise Gefühl krönen, das dem leider sonst allerorten grassierenden Gros stilistischer Retortenware zunehmend völlig abhanden gekommen zu sein scheint. Ein in jeder Hinsicht und allen Punkten außergewöhnliches Album. Endlich mal wieder. Volltreffer.

Frank Thiessies

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juni-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Muse :: DRONES

Steve’n’Seagulls :: Farm Machine

Fearless Vampire Killers :: UNBREAKABLE HEARTS


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zacky Vengeance veröffentlicht Solo-Debüt

Avenged Sevenfold-Gitarrist Zacky Vengeance macht jetzt Solomusik: Seine Debüt-Single ‘Dark Horse’ ist frisch erschienen.

Gavin Rossdale (Bush): Musikkarriere wird immer schwieriger

Laut Bush-Frontmann Gavin Rossdale haben es junge Musiker heute deutlich schwieriger als zu seiner Zeit. Nun gibt er Tipps, wie es trotzdem klappen kann.

Travis Barker (Blink-182) kauft Fan T-Shirt ab

In einem Interview erinnert sich Travis Barker an die Musik seiner Kindheit und eine interessante Begegnung mit einem Fan in Kanada.

teilen
mailen
teilen
Tobias Sammet: "Metal & Hard Rock verbinden Menschen."

Avantasia lebt — neben Mastermind Tobias Sammet — von seinen Gastmusikern. Zahlreiche Metaller und Hard-Rocker sind bereits dem Ruf des gebürtigen Fuldaers gefolgt — darunter Jørn Lande, Michael Kiske (Helloween), Bob Catley (Magnum), Dee Snider (Twisted Sister), Klaus Meine (Scorpions), Tommy Karevik (Kamelot) und Sharon Den Adel (Within Temptation). Im Interview bei Bate Cabeça sollte der Strippenzieher nun erörtern, ob es schon immer seine Absicht war, Musiker aus verschiedenen Ländern zusammenzuführen. Gemeinsamkeit Musik "Es war nicht politisch gemeint", stellt Tobias Sammet klar. "Was ich im Allgemeinen sagen will, ist, dass Heavy Metal und Hard Rock Menschen verbinden. Denn wo auch…
Weiterlesen
Zur Startseite