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Depravation IV:LETVM

Black/Death Metal, Lifeforce/Membran (9 Songs / VÖ: 17.2.)

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Gießen ist nicht unbedingt eine Hochburg extremer Metal-Spielarten. Doch die wenigen Berührungspunkte mit Krächz-Vocals und Schlagzeugdauerfeuer hindern Depravation nicht daran, mit IV:LETVM an einer Ver­änderung dieser Umstände zu arbeiten. Mit ihrem dritten Album legt die Combo wieder ein Werk vor, das nach lupenreiner Faustformel auf der Schwelle zwischen Black- und Death Metal sowie Crustcore balanciert. Mal schwarz-monoton in einem Irrsinnstempo (‘Vampire Burial’), mal finster-gewaltig und zerfahrenen mit metallener Schweden-Theatralik (‘War Dreams Of Itself’) im gemächlichen Gang; grummelnde, beinahe doomige Säge­gitarren (‘Certain Death’) schmiegen sich an gelassene Instrumental-Passagen (‘Sadness’). Depravation präsentieren ihren Totentanz zwischen den Extremen fast meisterhaft. Schwarzmetallene Wut trifft auf groovigen Death Metal, getragen von einer unkontrollierbaren Crust-Masse.

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Fast so, als würden Napalm Death und Sacramentum Hand in Hand über eine Wiese verwelkter Blumen hüpfen. Depravation prügeln mit IV:LETVM bestia­lisch und wie von Höllenhunden getrieben neun Songs ein, deren Aggression sich nicht bloß durch verbrauchte Geschwindig­keits­rennen definiert. Auch vor melodischeren Passagen schrecken sie nicht zurück. Erfrischend und doch genau gerade so innovativ, dass erzkonservative Rowdie-Metaller nicht zur Weißglut getrieben werden. Eine tolle tödliche Symbiose!

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