Toggle menu

Metal Hammer

Search

Dictated The Deceived

Death Metal, Metal Blade/Sony 10 Songs / VÖ: erschienen

5.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Ihr kennt das: Man muss zum Zahnarzt, der einem freundlich mitteilt: „’Tschuldi, Karies, wir müssen Ihnen die Fresse zermörteln!“ – In Holland wird das dann von den beiden Damen Sonja Schuringa und Jessica Otten samt ihren brutal sägenden Death Metal-Äxten übernommen. Melodie oder Langsamkeit wird bei ihnen nur partiell als Lockmittel eingesetzt (‘Stonebreakers Rising’), um dann wieder mit aller Vehemenz zuzuschlagen – von punkig-grindenden Riffs über Misery Index-Gehacke bis hin zu Dying Fetus- oder Dyscarnate-Spielereien an den Klampfen wird der große Aufs-Maul-Sport zelebriert. Im Gegensatz zu den niederländischen Kolleginnen der Sauerahlig-Fraktion bieten Dictated mit York Keijzer aber einen Growl-Onkel auf, der wie Arsch auf Eimer zum wütenden Hornissengeschredder passt. Als Gastmusiker an Bass und Schlagzeug wirken übrigens die alten God Dethroned-Recken Henri Sattler und Michiel van der Plicht mit. Das stellt ein weiteres Qualitätsmerkmal dar und erklärt das gekonnte Wechseln zwischen den verschiedenen Geschwindigkeiten, die Brecher wie ‘No Mercy For Cowards’ oder ‘Dispossession’ zu echten Herausforderungen für den Nacken machen – im Kampf um die letzten Originalzähne. Zahnfee-Metal mit hohem Mörtelfaktor!

Rund 100 aktuelle Reviews findet ihr in unserer September-Ausgabe.

Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 09/14“ und eurer Adresse an einzelheft@metal-hammer.de schicken.
Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Control (PS4, Xbox One, PC)

Das neueste Spiel von Remedy Entertainment überzeugt mit einem ausgefallenen Design und einer packenden Story, zeigt aber auch Gameplay-Schwächen, die...

Hellboy: Call Of Darkness :: Action

Resident Evil 2 (PS4, Xbox One, PC)

Zum 21. Geburtstag bekommt „Resident Evil 2“ eine Frischzellenkur und kehrt als generalüberholte Fassung auf aktuelle Konsolen und den PC...


ÄHNLICHE ARTIKEL

„Control“ von Remedy im Test: Der totale Kontrollverlust

„Control“ macht jede Menge Spaß, leistet sich aber auch Gameplay-Schwächen. Trotzdem können wir es empfehlen. Lest hier unseren Test.

„Just Cause 4“ im Test: Brachiale Daueraction

Action ohne Verschnaufpause auf der einen und eintönige Nebenmissionen auf der anderen Seite. Wie sich „Just Cause 4“ schlägt, verrät unter Test.

„Heavy Trip“-Filmkritik: Perfekt für einen entspannten Filmabend mit Freunden

Eine junge Heavy Metal-Band aus der finnischen Einöde plant den ganz großen Durchbruch und durchlebt dabei jede Menge Turbulenzen!

teilen
twittern
mailen
teilen
„Control“ von Remedy im Test: Der totale Kontrollverlust

Weiterlesen
Zur Startseite