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Heaven Shall Burn

Dream Theater DISTANCE OVER TIME

Progressive Metal, InsideOut/Sony (9 Songs / VÖ: 22.2.)

5.5/ 7
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Schon Black Sabbath und Led Zeppelin wussten um die Vorteile Team-bildender Aufnahmemaßnahmen. Im Fall von Dream Theater und DISTANCE OVER TIME waren es nun die Yonderbarn Studios in Monticello im Staat New York, die während des mehrmonatigen gemeinsamen Vollpensionstudioaufenthalts zum ultimativen Prog-Ferienlager und damit dem Clearwell Castle oder Headly Grange unserer Protagonisten wurden. Eine Prämisse, die zum genaueren Verständnis dessen, warum DISTANCE OF TIME so organisch und harmonisch klingt, unerlässlich ist. Denn nach dem extrem ambitionierten (und gelungenen) Vorgänger und Sci-Fi-Prog-Musical THE ASTONISHING wirken Dream Theater auf ihrem 14. Album wie eine von jeglichem externen Ballast befreite, unbekümmerte Mucker-Jam-Band, die wieder ganz bei sich selbst ist.

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Song-dienlich und dabei doch musikologisch wie instrumentell gewohnt versiert, ruft diese für Dream Theater-Verhältnisse kompakte Song-Sammlung und Albumspiellänge tatsächlich Assoziationen an den Esprit von IMAGES AND WORDS (1992) hervor, mit dem sich DISTANCE OF TIME zuweilen auch die Hymnenhaftigkeit teilt. Man höre nur allein ‘Barstool Warrior’, Petruccis zahlreiche Heldensoli oder LaBries harmonische Inbrunst. Eine ganz anders gelagerte Erfolgs­geschichte als THE ASTONISHING und doch die zweite große Albumüber­raschung der noch nie um Qualitäts­arbeit verlegenen New Yorker in Folge.

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