Toggle menu

Metal Hammer

Search

Ektomorf Retribution

Modern Metal, AFM/Soulfood 14 Songs

5.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: METAL HAMMER

Mit BLACK FLAG (2012) haben Ektomorf zurück auf den rauen Weg gefunden und ihren Fans ein wahres Geschenk bereitet. 18 Monate später scharrt nun RETRIBUTION wild mit den Hufen und wartet darauf, von der Kette gelassen zu werden. Der erste Eindruck ist positiv, und der zweite bestätigt: Die Ungarn verfolgen – bis auf sehr wenige Ausnahmen – weiterhin zielstrebig den bis dato eingeschlagenen Weg und veröffentlichen ein Album, das ihren Fans den Start ins neue Jahr erheblich versüßen wird.

Ektomorf gehen auf Nummer sicher und halten sich strikt an ihr eigenes und bewährtes Erfolgsrezept. Bahnbrechenden Ideen wird also kein Platz eingeräumt, stattdessen bewegen sich die Songs sehr nah an den vorangegangenen Alben BLACK FLAG und REDEMPTION. Das Ergebnis enthält eine Menge Machine Head, und selbst der ewige Vergleich mit Soulfly findet auch hier wieder seine Berechtigung.

Ektomorf grooven, was das Zeug hält, und Tue Madsen kann sich erneut das Lob für den bombastischen Sound abholen: Seit Jahren produziert der Däne sehr erfolgreich das wüste Treiben von Ektomorf, und auch der neueste Streich wirkt wie eine ausgewachsene Faust, die gerade mitten im Gesicht zur Landung ansetzt. Die größte Überraschung auf RETRIBUTION bringt allerdings der Gastauftritt des Ill Niño-Sängers Cristian Machado bei ‘Numb And Sick’, da sich dessen Stimme und die von „Zoli“ gut zusammenfügen und ein kleines, melodisches Highlight ergeben. Der Weiterentwicklungspreis geht zwar auch dieses Jahr an jemand anderen, aber Ektomorf stören sich nicht daran und prügeln sich munter weiter ihren Weg entlang.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus METAL HAMMER 03/1986 raus.

Arch Enemy hätten sich 2014 fast aufgelöst

2014 beendete Angela Gossow ihre Tätigkeit als Sängerin von Arch Enemy. Offenbar wäre dies beinahe das Ende der Band gewesen.

Die Metal-Alben der Woche vom 08.12. mit Ektomorf, Dimmu Borgir u.a.

Die wichtigsten Metal-Neuerscheinungen der Woche vom 08.12. in der Übersicht – diesmal mit unter anderem Rage Behind und Sons Of Eternity.

teilen
mailen
teilen
Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

Metallica MASTER OF PUPPETS 7 von 7 Punkten Wenn es in den letzten Monaten eine LP gegeben hat, nach der die Kids Ausschau gehalten haben, ist es ohne Zweifel diese. Es ist ein logischer Nachfolger von RIDE THE LIGHTNING, vier lange und nur zwei schnelle Stücke. Die Gruppe arbeitet jetzt deutlich mit größerem musikalischen Können als vor ein paar Jahren, und sie wollen uns das dann auch hören lassen. Eine logische Schlussfolgerung ist, dass die Stücke dadurch langsamer geworden sind, vor allem die Soli, um Raum zu schaffen für musikalische Höchstleistungen. Weniger Geschwindigkeit, mehr Klasse. Die zwei schnellen Stücke, ‘Battery’…
Weiterlesen
Zur Startseite