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Electric Wizard BLACK MASSES Review

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Nachdem viele den Jungs ihren Karriere-Höhepunkte bereits mit dem Doom-Doppel COME MY FANATICS… (1997) und DOPETHRONE (2000) bescheinigt hatten, konnten die nunmehr zum Quartett erweiterten Briten sich schon mit WITCHCULT TODAY (2007) kreativ rehabilitieren. Obwohl „Rehabilitation“ im gleichem Bong-Atemzug mit Electric Wizard vielleicht das falsche Wort ist.

Drogenschwangeres Doom-Dröhnen, inspiriert von Jesús Francos nekrophiler Seance-Erotik (‘Venus In Furs’) und anderen familienfreundlichen Schwarzmessen-Stimuli, bleibt auch bei BLACK MASSES an der teuflischen Tagesordnung. Erneut ausschließlich mit altbewährtem Analog-Equipment eingespielt, ist das Ergebnis zwar nicht ganz so zwingend und überraschend gelungen wie der wiederbelebende Vorgänger, aber auch kein Grund, Electric Wizard wieder vorzeitig abzuschreiben.

Dafür gibt es insgesamt einfach zu viel hypnotische Horror-Hysterie und behäbig berauschende Bedrohlichkeiten im halluzinogen brodelnden Klampfen-Kessel, die BLACK MASSES zu einem durchaus schmackhaften Doom-Dinner machen.

Frank Thiessies

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Dezember-Ausgabe des METAL HAMMER.


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