Toggle menu

Metal Hammer

Search

Emperor LIVE INFERNO

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Gleich im Doppelpack kommt dieser Abschiedsgruß zum Sehen und Hören der norwegischen Black Metal-Götter Emperor daher: Zwei komplette Live-Gigs warten auf den geneigten Fan – einmal vom Inferno-Festival in Oslo, einmal vom Wacken. Bei dazu noch fast identischer Playlist mag man sich fragen, ob nicht weniger mal wieder mehr gewesen sei.

Die Fans stellen sich diese Frage jedoch nicht – und an die richtet sich diese Veröffentlichung. Besagte Playlist ist makellos, mit deutlichem Schwerpunkt auf IN THE NIGHTSIDE ECLIPSE und ANTHEMS TO THE WELKIN AT DUSK, die Band ist hörbar auf der Höhe der Technik und der Sound – keine Selbstverständlichkeit bei den berüchtigt komplexen Arrangements der Band – absolut passabel.

Große Entertainer waren (und sind) die Herren Ihsahn und Samoth dabei nie gewesen, sodass die DVDs nicht wirklich aufschlussreiche Zusatzinformationen liefern und im Wesentlichen das Auge irritieren, wo doch das Gehirn in den Spiralwindungen der Riffs abtauchen soll.

Ein würdiges Dokument einer Reunion, von der die Mannen nie mehr versprochen haben, als sie hier einlösen: einen Abend mit den besten Emperor-Songs – und dieser Abend kann jetzt jeder Abend sein.

Robert Müller

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Mai-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Watchmen

Rammstein :: PARIS

Nightwish :: VEHICLE OF SPIRIT


ÄHNLICHE ARTIKEL

Kreator: Die Coverartworks im Überblick

Vom Debüt ENDLESS PAIN (1985) bis zum aktuellen KRUSHERS OF THE WORLD: Klickt euch durch die Coverartworks der deutschen Thrash-Metaller Kreator.

Ihsahn wird 50!

An seinem 50. Geburtstag kann Ihsahn auf viele Höhen und Tiefen zurückblicken. Wir betrachten sein bisheriges Leben heute etwas genauer.

Powerwolf kündigen Live-Album an

Powerwolf bringen im Frühjahr 2026 das opulente Live-Album WILDLIVE (LIVE AT OLYMPIAHALLE) auf die Märkte dieser Welt.

teilen
mailen
teilen
Three Days Grace: Adam Gontier hat keine Angst vor KI

Kaum ein Thema wird so kontrovers in der Kunst diskutiert wie Künstliche Intelligenz. Während die eine Seite kreativen Verfall und kulturelle Belanglosigkeit befürchtet, zeigt sich die andere wenig beeindruckt von den technischen Möglichkeiten. Zu Letzteren gehört auch Three Days Grace-Frontmann Adam Gontier, der in einem Interview mit dem Radiosender 93X über seine Prognose sprach. Laut ihm wird KI kaum Einfluss auf Kultur haben. Zumindest, sofern dahinter leidenschaftliche Erschaffer stehen. Keine Angst „Musik kommt von überall her, vor allem natürlich aus dem Online-Bereich. Und es gibt auch viele verschiedene Genres wie zum Beispiel Metalcore“, sagte Gontier. Die Vielfalt beeindrucke ihn zwar,…
Weiterlesen
Zur Startseite