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Empyr THE PEACEFUL RIOT Review

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Die Musiker in dieser Band haben zusammen genommen 3,5 Millionen Alben verkauft (u.a. mit Pleymo, Watcha und Vegastar) – in ihrer französischen Heimat sind sie damit Superstars, und Empyr „nur“ ein Projekt.

Doch das könnte sich schnell ändern: THE PEACEFUL RIOT klingt nicht nur dank der großen Produktion von Ken Andrews (u.a. A Perfect Circle) sehr ambitioniert – das Material passt sich diesem Anspruchsdenken an.

Von My Chemical Romance über 10 Years bis hin zu V.A.S.T., A Perfect Circle und Hurt. Empyr ziehen ihre Einflüsse aus allen angrenzenden Genres des amerikanischen Alternative Rocks und verschmelzen das Ganze zu einer sehr stimmigen, eigenständigen Mischung.

Ok, ein, zwei Balladen weniger hätten der Radio-Kompatiblität auch nicht geschadet, dafür weiß das Quintett nachweislich, wie Songs stimmig zu komponieren und arrangieren sind.

Wirklich durchschnittlich ist hier kein Lied… Dank des fetten Sounds driftet das Material zudem nicht in die Kitsch-Ecke ab, sondern besticht auch in den leisen Momenten durch tolle Melodien.

Mich würde es wundern, wenn in der Musiker-Statistik dank THE PEACEFUL RIOT zu den 3,5 Millionen Alben nicht noch ein paar hunderttausend hinzukommen. Mindestens.

Matthias Weckmann

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER Oktober-Ausgabe!)


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