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Entombed A.D. DEAD DAWN

Death Metal, Century Media/Sony (10 Songs / VÖ: 26.2.)

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Überschattet von der Trennung von Gitarrist Alex Hellid und einem Rechtsstreit, der Sänger LG Petrov und seine Mannen zu einer Namens­erweiterung gezwungen hatte, war das 2014er-Entombed A.D.-Comeback BACK TO THE FRONT kein gigantischer Wurf. 2016 haben die Death-Metaller die Umstrukturierungen kompensiert, sind zusammengewachsen und konzentrieren sich wieder auf ihre Kernkompetenzen. Diesen Eindruck erweckt DEAD DAWN zumindest über weite Strecken: Das energische ‘Midas In Reverse’ beißt sich schnurstracks wie ein hungriger Zombie fest, das Titelstück beschwört zwischen Galopp und unheilschwangeren Black Sabbath-Riffs morbide Urgewalten, und der Höhepunkt ‘Down To Mars To Ride’ kreuzt UPRISING-Schub sowie CLANDESTINE-Brutalität. Auch danach treffen die Todes-Urgesteine immer wieder ins Schwarze, wenn sie beispielsweise vor Motörhead (‘Total Death’) oder Randy Rhoads (‘The Winner Has Lost’) niederknien. Eine noch höhere Wertung bleibt lediglich aus, weil die Schweden diese Durchschlagskraft vor allem in der zweiten Albumhälfte nicht ­immer hundertprozentig erreichen. Ein Makel, der Entombed (A.D.) aber nicht erst seit ­Hellids Ausstieg plagt und 2007 auf SERPENT SAINTS deutlich drastischere Züge trug.


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