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Feuerschwanz TODSÜNDEN

Folk Metal, Napalm/Universal (16 Songs / VÖ: 30.12.)

5/ 7
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Denn die Sieben ist ihre Zahl: Auf TODSÜNDEN versammeln die fränkischen Metvernichter alle jeweils sieben Cover-Versionen der beiden Bonusalben DIE SIEBEN TOD­SÜNDEN (2020) und DIE GLORREICHEN SIEBEN (2021) unter einem Dach. Damit es sich auch für Fans lohnt, die beide Deluxe-Editions schon zu Hause oder in der Spotify-Playlist haben, gibt es zwei Nummern obendrauf: ABBAs ‘Gimme! Gimme! Gimme!’ wird mit Gitarrendruck und flottem Gefiedel zum gelungenen Banger, und Europes ‘The Final Count­down’ leitet passend zum Veröffent­lichungs­zeitpunkt des Albums trötend das neue Jahr ein. Auch unter den alt­bekannten Neuinterpretationen findet sich manch noch mal erwähnenswerte: Die düsteren Folk Metal-Versionen von ‘Engel’ (Rammstein) und ‘Der Graf’ (Die Ärzte) funktionieren fantastisch: Feuerschwanz drücken Respekt vor den Urfassungen aus, aber auch ihren eigenen Stempel auf. ‘Square Hammer’ kommt monumental-hymnisch wie das Original von Ghost, und ausgerechnet ‘Twilight Of The Thunder God’ mit hohen True Metal-Schreien umzusetzen, ist eine herrliche (und mitreißende) Idee!

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Dass die Pop-Nummer ‘Dragostea Din Tei’ (O-Zone) schon im Sommer neben ‘Warriors Of The World’ (Manowar) die Festival-Äcker geplättet hat, unterstreicht die stilistische Bandbreite, das gekonnte Handwerk und den köstlichen, überdrehten Humor der Band. Selbst wer mit Ed Sheeran (‘I See Fire’) und Deichkind (‘Limit’) nichts anfangen kann, hat hier die Chance, abgeholt zu werden; es muss ja nicht immer klappen (‘Blinding Lights’, The Weeknd). Wer ein Herz für gut gemachte Metal-Cover-Versionen hat, kommt an TODSÜNDEN kaum vorbei.

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