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Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19

Five Finger Death Punch Got Your Six

Modern Metal, Eleven Seven/Warner (11 Songs / VÖ: 28.8.)

6/ 7
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Wenn es um die Produktion von Tanzflächenbomben geht, sind Five Finger Death Punch derzeit in der metallischen Rüstungsindustrie unangefochtene Spitze. Die zwei Teile von THE WRONG SIDE OF HEAVEN AND THE RIGHTEOUS SIDE OF HELL zementierten 2013 diese Vormachtstellung eindrucksvoll und bewiesen zudem, dass diese US-Amis weitaus mehr können als nur breitbeinig ihre Monster-Grooves auszupacken.

Speziell die Arrangements und Stimmungswechsel sind die größten Trümpfe von Five Finger Death Punch. Und genau in dieser Klasse legt auch das sechste Studioalbum los. Für hartgesottene Metaller mag diese Musik immer noch den Geschmack eines Softdrinks verbreiten, aber keine andere Band verpackt dieses Suchtmittel derzeit besser, weil packender. Für den Chorus von ‘Wash It All Away’ würde Chad Kroeger Avril Lavigne an den russischen Staatszirkus verkloppen. Die Vorab-Single ‘Jekyll And Hyde’ besitzt eine derart infizierende Drehwirkung, dass man am liebsten sofort durch eine Festivalpfütze tauchen würde.

Und, klar: Five Finger Death Punch haben mit ‘My Nemesis’ auch wieder eine abartig große (Power-)Ballade am Start. Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass GOT YOUR SIX zwischendrin auch mal die Luft ausgeht. Einige Riff- und Rhythmenfragmente glaubt man schon auf einem der Vorgänger gehört zu haben. Vielleicht wäre eine längere künstlerische Pause vonnöten, um sich kreativ von den eigenen Großkalibern lösen zu können. GOT YOUR SIX ist in diversen Bereichen „over the top“, kommt aber bezüglich der bestechenden Akzente nicht ganz an die beiden Vorgänger ran.


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