Toggle menu

Metal Hammer

Search

Gluecifer B SIDES & RARITIES Review

teilen
mailen
teilen
von

Über vier Jahre ist es her, dass die Norweger und selbsternannten „Kings Of Rock“ vom Thron stiegen und nach fünf Alben getrennte Wege gingen. Neben jenen Langspielern hat man über die Jahre hinweg allerdings auch auf zahlreichen Vinyl-Veröffentlichungen und Sampler-Beiträgen immer wieder Non-Album-Tracks unter’s Fan-Volk gestreut, die hier nun endlich in gesammelter und von Gitarrist Captain Poon persönlich selektierter Form vorliegen.

Den rockigen Reigen eröffnet mit dem Soundtrack-Beitrag zum norwegischen Straßengang-Streifen „Izzat“ Gluecifers letzter eingespielter Studio-Song. Als eines der besten Stücke, das das Quartett je aufgenommen hat, führte dieses schon damals die Lücke, die die Jungs künftig hinterlassen würden, so schmerzlich vor Augen, wie nun vorliegende Sammlung es abermals tut.

Produktionstechnisch zwar zuweilen auf recht wechselhaftem Qualitätsniveau, was dem Karriere umspannenden Ansatz dieser königlichen Kompilation geschuldet ist, entschädigen Songwriting und Spielfreude allerdings jegliche Sound-Schwankung. Von den frühen Anfängen des Punk und Garagen-Rocks bis hin zu den ausgefeilteren Arrangement-Ansprüchen späterer Tage sowie einer extrem coolen Cover-Version von Cheap Tricks Übersong ‘Surrender’ findet sich hier alles, was diese Band aus und groß gemacht hat. Und mit ‘Snyltegjesten’ gibt es zum krönenden Abschluss sogar noch eine Song-Obskurität auf Norwegisch. Letzte Gedenksalve, bitte.

Frank Thiessies

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Dezember-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

F5 THE RECKONING Review

Three Days Grace ONE :: X Review

Light This City STORMCHASER Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

MAXIMUM METAL Vol. 162

Unsere April-Ausgabe liegt wieder eine DVD bei - als hochwertiges Amaray-Case. Diese Specials und Clips erwarten euch:

Ende des digitalen Rechte-Managements

Bisher legten die großen Plattenfirmen Wert darauf, ihre Songs nur mit Kopierschutz digital verfügbar zu machen – zu groß die Angst vor illegalen Kopien und Umsatzeinbußen. Jetzt scheint das Umdenken perfekt.

Album des Monats Special Tipp des Monats

COMMUNIC Waves Of Visual Decay Progressive Metal 7 Nuclear Blast/Warner (7 Songs / 57:56 Min.) VÖ: 19.5. Communic standen vor der eigentlich unlösbaren Aufgabe, ein faszinierendes Album wie CONSPIRACY IN MIND überbieten zu müssen – ein Werk, welches zu den besten Debüts der letzten Jahre zählt und jetzt bereits fast Klassiker-Status besitzt. Headbanger´s Ball: The Revenge Metal 6 Roadrunner/Universal (38 Songs / 152:07 Min.) VÖ: bereits erschienen Und wieder dürfen die Metal-DJs dieser Welt aufatmen: Es gibt einen neuen Sampler, der ihnen a) das Rückgrat beim CD-Schleppen schont und b) das Gesuche beim Auflegen verringert. Der Name “HEADBANGER´S BALL” steht seit zehn Jahren für Qualität in Sachen Metal und Rock – und so ist es nicht verwunderlich, dass sich auch auf dieser Doppel-CD die Stars der Szene die Klampfe in die Hand drücken.

teilen
mailen
teilen
Slash: Songwriting bei Guns N’ Roses läuft demokratisch

Slash gibt derzeit regelmäßig mehr oder weniger neue Zwischenstände dazu ab, wie Guns N’ Roses beim Songwriting für ihr lang erwartetes neues Studiowerk vorankommen. Im Interview mit dem US-amerikanischen Radiosender 93X ging Moderator Pablo nun auf einen speziellen Aspekt ein — und zwar, wie man sich das Liedermachen bei den Sleaze-Rockern vorstellen kann: Gibt Axl Rose die Richtung vor, oder dürfen alle Band-Mitglieder mitreden? Alle mischen mit Der Gitarrenheld hatte darauf eine klipp und klare Antwort: "Ja, es war schon immer eine Demokratie. So war es stets wirklich, wirklich kollaborativ. Und zwar bei jedem Song bis ganz an den Anfang an…
Weiterlesen
Zur Startseite