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Hammerfall BUILT TO LAST

Napalm/Universal (10 Songs / VÖ: 4.11.)

6/ 7
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Foto: Promo

Der Krieg um den metallenen Thron geht in die ­nächste Runde: Scheinen Hammerfall in den letzten Jahren gegen neuere Genre-Gewächse wie Sabaton oder Powerwolf leicht ins Hintertreffen geraten zu sein, machen die Templer weiteren Boden gut. Nach dem starken, selbstreferenziellen (R)EVOLUTION legen die Schweden jetzt ein mindestens gleichstarkes Album nach – wagen aber auch einen wichtigen musikalischen Schritt nach vorne!

Möglicherweise zusätzlich motiviert durch den Label-Wechsel, fügen sie bedächtig neue Sounds hinzu. Produzent Fredrik Nordström verpasst den Verteidi­gern des Stahls diesmal einen dezent transparenteren, erdigeren Sound, und statt bassiger Männerchöre dürfen es diesmal stimmgewaltige Gesangs-Arrangements sein, die Joacim Cans in seinen höchsten Tönen begleiten. Das nimmt partiell etwas Druck, erhöht aber deutlich den Rock’n’Roll-Faktor.

Davon profitieren die starken, traditionelle Kante aufweisenden Songs: Im Titel-Track und ‘Hammer High’ vereinen Hammerfall schunkelnde Shantys, zackige Riffs, packende Melodien und übergroße Pathossoli; ‘Sacred Vow’ dient als große Hymne an den Metal mit einem C-Teil, der es mit ‘Warriors Of The World United’ aufnimmt; ‘Dethrone And Defy’ und ‘Stormbreaker’ dagegen sind schnelle Banger, die an den Klassiker ‘Dragon Lies Bleeding’ erinnern. Gegen Ende begeistern ‘The Star Of Home’ und ‘Second To None’ mit epischen Zügen und sehnsuchtsvollen Klängen. So viel Selbstsicherheit und Aufbruchstimmung strahlten Hammerfall zuletzt auf CRIMSON THUNDER (2002) aus. Darin steckt Kraft für zwanzig weitere Jahre!


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