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Hellboy: Call Of Darkness Action

Action, Lionsgate (VÖ: 23.8.)

4.5/ 7
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15 Jahre nach der ersten ‘Hellboy’-Verfilmung war es Zeit für den Reboot – teils gezwungenermaßen, denn ohne Regisseur Guillermo del Toro zog auch Hauptdarsteller Ron Perlman nicht mit. Also: neuer Cast, neue Story, neuer Stil. Und das geht in dieser Comicverfilmung mal besser, mal schlechter auf. David Harbour jedenfalls macht einen wunderbaren Halbdämon Hellboy, wie auch Ian McShane als sein Ziehvater und Milla Jovovich als böse Hexe Nimue eine Freude zu sehen sind. Was den Look angeht, muss die 2019er-Fassung gegen seine beiden Vorgänger den Kürzeren ziehen: Das Monster- und Setdesign von del Toro ist und bleibt unvergleichlich und macht einen großen Teil des Kultes der beiden „alten“ ‘Hellboy’-Filme aus.

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Dennoch: Die brutalere Anmutung unter Regisseur Neil Marshall hat ebenfalls ihren Reiz (wenn manch sinnloser und übertriebener Gore-Effekt, gerade im höllischen Finale, auch über die Grenzen des guten Geschmacks schreitet) und lehnt sich näher an die Comicvorlage an, wie es auch viele Story-Bestandteile tun. Gerade dies wird zum Problem, denn statt einer flüssigen und mitreißenden Handlung stolpert ‘Hellboy: Call Of Darkness’ von einer Szene zur nächsten. Schade, hier wurde mächtig Potential verschenkt. Unterhaltsam ist der blutige, fantasievolle und wortwitzige Streifen mit hart rockendem Soundtrack dennoch, und sorgt in der jetzt erschienenen Heimkinoversion mit ausführlichen Making-Ofs und entfallenen Szenen für zufriedenes Grinsen unter Comic-Fans.

Trailer

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