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Iced Earth I Walk Among You

Heavy Metal, Steamhammer 3 Songs / 17:03 Min. / 10.06.2008

2/ 7
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Foto: Steamhammer

Schade eigentlich: Auf FRAMING ARMAGEDDON (SOMETHING WICKED PART I) schienen Iced Earth gerade ihren neuen Stil gefestigt zu haben. Dann geschieht das Unvorhergesehene: Jon Schaffer kickt Sänger Ripper Owens und holt Matt Barlow zurück ins Boot. Kontinuität ist etwas anderes; Respekt vor Mitmusikern ebenso. Immerhin haben die Fans nun ihre alten Iced Earth zurück. Oder?

Nicht ganz. Zwei Neuaufnahmen und ein Ausblick auf das im Herbst erscheinende Album SOMETHING WICKED PART II befinden sich auf der Single I WALK AMONG YOU. Sicher, mit Barlows charakteristischer, dunkler Stimme kehrt eines der großen Iced Earth-Trademarks zurück. Ein weiteres waren aber die Songs, die zwar musikalisch anspruchsvoll, aber zugleich voller Seele und zwingender Melodien waren. Die Stimme ist da, alles andere lässt der neue Song ‘I Walk Alone’ vermissen.

Statt sich auf alte Stärken zu besinnen, treiben Schaffer und seine Mannschaft auf die Spitze, was alten Fans schon auf dem letzten Album missfallen hat. ‘I Walk Alone’ geht schnell ins Ohr – und genau so schnell wieder raus. Zu beliebig ist die Melodieführung, zu höhepunktslos das Songwriting. Da rettet auch Barlow nichts. Das Selbe gilt für ‘Setian Massacre’: hier wünscht man sich Tim Owens` aggressive Shouts zurück.

Der einzige Lichtblick nimmt dafür mit neun Minuten über die Hälfte der Spielzeit ein: ‘The Clouding’ war schon auf FRAMING ARMAGEDDON eines der Highlights, und gerade die ruhige erste Hälfte gewinnt mit Matt Barlows Leistung noch zusätzlich an Intensität. Das allerdings ist er einzige Punkt, der ein wenig auf einen überzeugenden Abschluss der SOMETHING WICKED-Story hoffen lässt.


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