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Impaled Nazarene Vigorous And Liberating Death

Black Metal, Osmose 13 Songs / VÖ: erschienen

4.0/ 7
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Ihre besten Alben haben die Finnen vor langer Zeit schon veröffentlicht, ebenso sind ihnen die herausragenden Ideen für Platten-Cover längst abhanden gekommen – man muss sogar konstatieren, dass Impaled Nazarene für VIGOROUS AND LIBERATING DEATH mit Abstand ihr beschissenstes Artwork aller Zeiten präsentieren. Abgesehen davon regiert der gewohnte Wahnsinn: Extrem angethrashter Black Metal, dem die zweite Gitarre keineswegs fehlt.

Mika „Slutti666“ Luttinen lässt sich vom hektischen Schlagzeugtreiben mitreißen, spuckt und faucht seine schmutzigen Texte nach wie vor unnachahmlich fies ins Mikro. Doch der originelle Zauber, die wellenförmigen Hassauswüchse und die Blasphemöse früherer Zeiten sind längst Geschichte – zu gleichförmig und „so irgendwie gähn“ verschießt VIGOROUS AND LIBERATING DEATH seine giftigen Pfeile.

Den grandiosen Song sucht man vergeblich (höchstens vielleicht noch das 45-sekündige ‘Sananvapaus’), ebenso aber auch das extrem verkackte Stück. So hackt sich das zwölfte Impaled Nazarene-Album in gemütlicher Altherrenboshaftigkeit durch seine knapp 35 Minuten und der Fan freut sich auf die nächste Möglichkeit, die Finnen live zu erleben: Denn wenigstens dort ist der ursprüngliche, fiese Drecksau-Punk-Spirit dieser Band immer noch rabiat miterlebbar.

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