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Impellitteri WICKED MAIDEN Review

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Eigentlich erübrigt sich eine ausführliche Rezension dieser Scheibe über die Erwähnung von Ausnahmesänger Rob Rock hinaus: Der Mann alleine bürgt für Qualität und hochklassigen hymnischen Melodic Metal – so auch diesmal. Heuer in Diensten von Gitarren-Ass Chris Impellitteri – die kalifornische Antwort auf den schwedischen Saitenakrobaten Yngwie Malmsteen – serviert uns Rock wieder kompositorische Hochkaräter, die einerseits schnell ins Ohr gehen, andererseits jede Menge filigraner musikalischer Details und Schmankerl bieten.

In den – reichlich vorhandenen – schnellen Momenten (der eröffnende Titel-Song, das sich anschließende ‘Last Of A Wicked Breed’ oder ‘Wonderful Life’) erinnert das Ganze zuweilen an die seligen M.A.R.S., die mit PROJECT: DRIVER anno 1986 einen bis heute unerreichten Kult-Klassiker ablieferten. Darüber hinaus hält sich der Maestro selbst mit Malmsteen-verdächtigem Skalengeschrubbe zurück, spielt äußerst Song-dienlich, setzt aber trotz des oft höllischen Tempos seiner Leads im emotionalen Bereich Akzente.

Und da hier angesichts solcher erstklassiger Melodic Metal-Hymnen wie dem rockigen ‘Garden Of Eden’, dem stoisch durchmarschierenden ‘Eyes Of An Angel’, dem swingenden ‘High School Revolution’ oder dem düsteren ‘Holy Man’ zu keiner Sekunde Langeweile aufkommt, avanciert WICKED MAIDEN zum Paradebeispiel, wie spannend und zeitgemäß selbst im 21. Jahrhundert klassischer Achtziger-Jahre-Metal zelebriert werden kann.

Andreas Schöwe

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Mai-Ausgabe des METAL HAMMER.


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