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Killswitch Engage Disarm The Descent

Metalcore, Roadrunner/Warner 12 Songs / 41:46 Min. / VÖ: 29.3

5.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Die Euphorie war fast mit Händen greifbar, als Killswitch Engage vor etwas mehr als einem Jahr die Rückkehr ihres ersten Vokalisten Jesse Leach verkündeten, welcher dereinst ALIVE OR JUST BREATHING einsang, das für viele Fans nach wie vor unerreichte Referenzwerk der Band. Entsprechend hoch sind jedoch auch die Erwartungen und Hoffnungen an das sechste Studioalbum von Killswitch Engage.

Wahrhaft furios legen die Amis dann auch los: Ein heftiges Blastbeat-Geballer mit melodischem Anstrich im Chorus verweist auf ebenjene alten Tage. Was während der anschließenden elf Songs folgt, ist eindeutig und ohne Zweifel echte Wertarbeit der einst gefragtesten Band einer ganzen Szene. Jedoch scheinen Killswitch Engage in einem kleinen Dilemma zu stecken, denn an die glorreichen und unbekümmerten Anfangstage können oder wollen sie trotz der Rückkehr ihres Originalsängers nicht wirklich anknüpfen. Jedenfalls vermittelt DISARM THE DESCENT diesen Eindruck.

Die Amis starten zwar des Öfteren großartig, kraftvoll und aufbrausend, im letzten Moment reißen sie jedoch viel zu oft die Zügel herum und kehren in die breitgetretene Spur aus wachsweichen und harmlos rockenden Passagen zurück. DISARM THE DESCENT ist ein weiterer Beweis dafür, dass Killswitch Engage keine schlechten Alben abliefern können. Es vermittelt aber auch den Eindruck, als würden sie an ihre glanzvollen Höhepunkte nicht mehr herankommen können.


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